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TBC in Vorarlberg: "Zu früh für Abschussaufträge"

Auch heuer sollen 8.000 bis 9.000 Stück Alpvieh auf TBC untersucht werden.
Auch heuer sollen 8.000 bis 9.000 Stück Alpvieh auf TBC untersucht werden. ©VN/Berchtold
Schwarzach - Das Land wehrt sich gegen die TBC-Kritik: „Was vereinbart war, wurde auch umgesetzt“, so Landesrat Schwärzler.

Bauern werfen Jägern unzureichende Abschusszahlen beim Rotwild vor. Die Jägerschaft fühlt sich zu Unrecht in der Kritik und beklagt, Land und Behörden würden ihre Verantwortung nicht wahrnehmen. „Was wir vereinbart haben, wurde auch umgesetzt“, sagt der Landesrat. So seien jagdrechtliche Vorkehrungen zur Vorbeugung und Bekämpfung der ansteckenden Tierseuche beschlossen worden. In einem Punkt gibt der Landesrat dem obersten Jagdvertreter recht. Als Verein sind die Kompetenzen der Jägerschaft begrenzt. „Der Landesjägermeister hat nicht die Möglichkeiten, Abschussaufträge zu erteilen.

Handlungsbedarf sieht das Land allerdings bisher noch nicht. Am Ende der Möglichkeiten seien von Behörden zu erteilende Abschussaufträge. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Silbertal. 600 Stück Rotwild, so sieht es der Maßnahmenplan vor, sollen im Silbertal erlegt werden. 200 sind bisher geschossen worden.

Offiziell wird Rotwild seit 16. August bejagdt. In 30 Tagen, so die den VN exklusiv vorliegenden Zahlen, wurden demnach im TBC-Bekämpfungsgebiet (Klostertal und Silbertal) 243 Stück erlegt. Und es gibt auch schon Ergebnisse der Beprobungen. 20 der 243 Tiere gelten demnach als TBC-positiv (8 Prozent).

Die Vorarlberger Nachrichten haben die Details und alle Fakten in ihrer aktuellen Ausgabe.

(Red.)

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