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Taucher vergessen: 20 Stunden mit Haien im Wasser

Ein Tauchtrip am großen Barrier Reef in Australien ist für zwei Touristen zum Alptraum geworden. Sie verbrachten 20 Stunden in dem von Haien wimmelnden Wasser nahe der Pfingstinseln vor der australischen Ostküste, berichteten die australischen Medien.

Ein Rettungshubschrauber entdeckte die Taucher und zog sie am Samstag an Bord. Der Kapitän des Bootes, mit dem der Brite (38) und die Amerikanerin (40) hinausgefahren waren, hatte vor der Rückfahrt zur Küste offenbar übersehen, dass zwei seiner Gäste fehlten. Die beiden waren beim Tauchen durch eine starke Strömung abgetrieben worden und tauchten 200 Meter vom Boot entfernt auf. Sie konnten den Kapitän nicht alarmieren. Die Behörden haben eine Untersuchung angekündigt.

In der Nacht wurde von mehr als einem Dutzend Flugzeugen aus nach den beiden Vermissten gesucht. Die Besatzung eines Hubschrauber entdeckte den Briten und die Amerikanerin schließlich Samstag früh 14 Kilometer vom Ausgangspunkt ihres Tauchausflugs entfernt.

Ihre Erfahrung und ihre Ruhe hätten den beiden wahrscheinlich das Leben gerettet, erklärte Polizeisprecher Shane Chelepy. “Sie haben sich mit ihren Bleigurten zusammengebunden, sie haben Energie gespart, sind zusammengeblieben und haben auf Rettung gewartet”, sagte er.

Ein Ehepaar, das nach einem Tauchgang im Barrier Reef 1998 “vergessen” worden war, ist nie gefunden worden. Damals wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Die Kapitäne müssen sich vor der Rückkehr an Land eigentlich vergewissern, dass jeder an Bord ist.

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