Taifun "Dujuan" richtete in Taiwan schwere Verwüstungen an

"Dujuan" hinterließ eine Schneise der Verwüstung
"Dujuan" hinterließ eine Schneise der Verwüstung
Der Taifun "Dujuan" hat in Taiwan schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens zwei Menschen das Leben gekostet. 324 Menschen seien vor allem durch herumfliegende Trümmer oder bei Verkehrsunfällen verletzt worden, teilte die Notfallbehörde am Dienstag mit. Im Norden des Landes hinterließ "Dujuan" eine Schneise der Verwüstung, fast eine halbe Millionen Menschen waren vorübergehend ohne Strom.
Taiwan: Bilder der Zerstörung

Mit sintflutartigem Regen und gewaltigen Sturmböen zog “Dujuan” am Montag über Taiwan hinweg. Der Taifun traf im Nordosten des Inselstaats früher als erwartet auf Land, weil er noch einmal an Geschwindigkeit zugelegt hatte – Windböen von bis zu 227 Stundenkilometern wurden gemessen. Mehr als 12.000 Menschen waren in Sicherheit gebracht worden, fast 3.000 waren am Dienstag noch in Notunterkünften.

Straßen durch Erdrutsche blockiert

Erdrutsche blockierten zahlreiche Straßen in den Bergen vor der Hauptstadt Taipeh. Zahllose Bäume wurden entwurzelt. In Taiwan ist auch die Erinnerung an den verheerenden Taifun “Morakot” noch wach, durch den im August 2009 im Süden der Insel etwa 600 Menschen getötet wurden. Die meisten der Opfer kamen damals bei Erdrutschen ums Leben.

Am Morgen traf der Wirbelsturm die chinesische Küstenstadt Putian, von dort gab es zunächst keine Schadensberichte.

(APA)

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