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Täglich 1000 Kilowattstunden Sonnenstrom

Dornbirn ist die größte Solarstadt Vorarlbergs. In keiner anderen Stadt des Landes wird aus Fotovoltaikzellen soviel Strom erzeugt wie in Dornbirn.

Neben den zahlreichen privaten Anlagen verfügt die Stadt über vier eigene Sonnenkraftwerke: Kulturhaus, Musikhauptschule Bergmannstraße, Schulzentrum Lustenauerstraße sowie bei der ARA im Forach. Dornbirn möchte mit diesen Initiativen Vorbild und Vorreiter sein. Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele und Energiestadtrat Walter Schönbeck haben die Fotovoltaikanlage bei der Musikhauptschule Bergmannstraße am vergangenen Freitag offiziell in Betrieb genommen. Für alle städtischen Anlagen kann der hohe Einspeistarif noch in Anspruch genommen werden.

Strom aus Sonnenenergie gehört zu den umweltfreundlichsten Energieformen. Fotovoltaikanlagen wandeln die Sonnenstrahlen direkt in Strom um. Immer mehr wird auf diese saubere und ohne „Abfall“ produzierende Technik zurückgegriffen. Leider ist der Anschaffungspreis solcher Anlagen nach wie vor relativ hoch. Aus diesem Grunde werden für die erzeugte elektrische Energie aus Fotovoltaikanlagen höhere Einspeistarife gewährt. Je mehr Anlagen entstehen, desto günstiger können sie auch hergestellt werden. In thermischen Solaranlagen wird durch Sonnenkraft Wasser erwärmt und in Pufferspeichern bereitgehalten. Warmwasser muss so nicht mit Strom oder aus anderen Energiearten aufgeheizt werden.

Die Verwendung erneuerbarer Energieformen ist im Umweltprogramm der Stadt Dornbirn festgeschrieben. Neben den Hackschnitzelanlagen in der Fachhochschule, den neuen Biomasseanlagen in der Naturschau und im Rathaus sowie der Betankung der Stadtbusflotte mit Biodiesel, ist die Verwendung von Sonnenenergie ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Vier Sonnenkraftwerke für die Stadt Dornbirn
Kulturhaus
Kläranlage
Schulzentrum Lustenauerstraße
Musikhauptschule Bergmannstraße

Nach der Inbetriebnahme des bisher größten Sonnenkraftwerks der Stadt Dornbirn auf dem Dach des Kulturhauses im Juni 2001 wurden nun weitere drei Sonnenkraftwerke in Betrieb genommen. Mit diesen neuen, städtischen Sonnenkraftwerken erhöht sich die Stromerzeugung ganzjährig auf über 65.000 KWh. Diese Menge an Strom entspricht in etwa dem jährlichen Strombedarf von 18 Haushalten. Insgesamt werden in der Stadt Dornbirn aus über 40 privaten und öffentlichen Sonnenkraftwerken jährlich ca. 330.000 KWh Strom erzeugt.

Städtische Fotovoltaikanlagen mit hohen Einspeisetarifen
Seit Jänner dieses Jahres sind reduzierten Einspeisetarife österreichweit in Kraft getreten. Durch intensiven Einsatz aller Beteiligten in der Stadt Dornbirn können für die neuen Anlagen noch die „alten“ hohen Einspeisetarife in Anspruch genommen werden. Leider wurde die von der Bundesregierung beschlossene Deckelung, die Leistung aller in Österreich installierter Fotovoltaikanlagen darf nicht größer als 15.000 Kilowatt betragen, entgegen damals angenommener Prognosen schon im Jänner dieses Jahres erreicht. Es bleibt zu hoffen, dass es der neuen Bundesregierung gelingt, die Deckelung anzuheben und somit den Anreiz für die Installation weiterer Sonnenkraftwerke wiederum interessant zu gestalten.

Förderung von thermischen Solaranlagen
Die Errichtung thermischer Solaranlagen wird vom Land Vorarlberg und von der Stadt Dornbirn gefördert. Der städtische Beitrag beträgt jeweils 25% von der Landesförderung und wird gegen Vorlage der Förderungszusage des Landes in der Umweltabteilung bearbeitet.

Einsparung von Heizöl oder Erdgas: (Quelle: Energieinstitut)
Pro 1 m² Kollektorfläche kann ca. 36 Liter Heizöl (300 KWh7m²) eingespart werden. In der Stadt Dornbirn wurden in den letzten 10 Jahren über 4.600 m² Solaranlagen errichtet und somit auch gefördert. Mit diesen Anlagen können jährlich ca. 138.000 Liter Heizöl (Heizenergiebedarf für ca. 100 Wohnhäuser pro Jahr) eingespart werden.

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