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Tageschirurgie Krankenhaus der Stadt Dornbirn

Dornbirn - Anfang April wird die erste tageschirurgische Station eröffnet. Die Station wird seit Anfang des Jahres geführt und verfügt über 8 Betten und drei voll ausgestattete Untersuchungsräume.

Auch in den vergangenen Jahren wurden am Dornbirner Krankenhaus Patienten tageschirurgisch versorgt – das bedeutet, die Patienten wurden auf den jeweiligen Stationen stationär aufgenommen und am selben Tag wieder entlassen. Neu und einzigartig ist in Dornbirn, dass die Patienten auf einer eigenen Station aufgenommen werden und damit eine optimale Infrastruktur für tageschirurgische Eingriffe vorhanden ist. Die Patienten werden von einem eigenen, speziell geschulten Team von Ärzten und Pflegepersonen betreut. Mit der neuen Station verkürzen sich auch die Wartezeiten für verschiedene tageschirurgische Eingriffe.

Die helle und modern eingerichtete tageschirurgische Station befindet sich im ersten Stock des Krankenhauses und ist somit in unmittelbarer Nähe zum Operationstrakt. Anästhesisten, Ärzte der verschiedenen operativen Fachgebiete sowie ein Team von diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern sowie eine Sekretärin kümmern sich um die Patienten. Die Station ist interdisziplinär ausgerichtet. Von den jährlich am Krankenhaus der Stadt Dornbirn durchgeführten rund 5.800 operativen Eingriffen könnten bis zu 1200 tageschirurgisch abgewickelt werden. Heuer sollen es rund 700 sein. Sämtliche im Krankenhaus Dornbirn tätigen operativen Fächer nehmen tageschirurgische Eingriffe vor: Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Orthopädie, Unfallchirurgie, plastische Chirurgie, Augenheilkunde und Hals-Nase-Ohren (Eingriffe siehe Faktbox).

Nur Patienten, bei denen ein geplanter, operativer Eingriff mit üblicherweise unkompliziertem Verlauf vorgesehen ist, wird ein Aufenthalt auf der tageschirurgischen Bettenstation angeboten. Grundsätzlich können ambulante Operationen bei Patienten aller Altersstufen durchgeführt werden, wenn einige wichtige Voraussetzungen gegeben sind, die von den Ärzten genau geprüft werden. Beispielsweise eignet sich gerade die Operation des grauen Stars, an dem zumeist ältere Mitbürger leiden, sehr gut für die Tageschirurgie. Sofern ein entsprechendes soziales Umfeld vorhanden ist, profitieren die Patienten ganz besonders, weil sie nur für wenige Stunden ihr gewohntes zu Hause verlassen müssen.

Erst nach einem umfassenden Gespräch mit dem Operateur und dem Anästhesisten bekommen die Patienten einen Termin für den tageschirurgischen Eingriff. Eine eigens als Leitfaden gestaltete Broschüre begleitet die tageschirurgischen Patienten vom ersten Kontakt mit dem Operateur, über die Untersuchung in der Anästhesie-Ambulanz und den Operationstag selbst. Dabei wird besonders Wert darauf gelegt, die Wartezeiten für die Patienten möglichst kurz zu halten. Die tageschirurgische Bettenstation ist von Montag bis Freitag von 6.45 bis 17.00 Uhr geöffnet. Bei Komplikationen und Nebenwirkungen werden die Patienten selbstverständlich auf den Normalstationen weiter behandelt.

Für nach Hause entlassene Patienten ist bei Komplikationen ein Facharzt für 24 Stunden telefonisch erreichbar. Ebenfalls steht die allgemeine Ambulanz des Krankenhauses rund um die Uhr zur Verfügung.

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