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Tag der seelischen Gesundheit

Internationaler Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober 2006. Erschreckende Zahlen: Ungefähr 50 Menschen nehmen sich jährlich in Vorarlberg freiwillig das Leben.

Ungefähr 50 Menschen nehmen sich jährlich in Vorarlberg freiwillig das Leben.* Das sind pro Jahr mehr Suizidfälle als Opfer durch Verkehrsunfälle.

Diese Zahlen sind erschreckend und hinterlassen oft ein großes „Warum?“.
Der internationale Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober widmet sich heuer diesem Thema – ganz nach dem Motto der Prävention von seelischen Krankheiten.

(IfS-Pd) Die Medizin vermittelt einem stetig, welche Krankheiten heute geheilt werden können. Für jeden Einzelnen sollte es jedoch primäres Ziel sein, die eigene Gesundheit zu stärken und nicht Krankheiten zu heilen oder zu verhindern.

„Die seelische Gesundheit muss genauso wie die körperliche gepflegt und aufrecht erhalten werden“, so die Worte von Dr. Stefan Allgäuer, Geschäftsführer des Institut für Sozialdienste (IfS). „Selbstverantwortlich die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen und die eigenen Ressourcen nützen ist ein erster Schritt für eine gesunde Seele.“ Sich Zeit nehmen, entspannen, Sport betreiben und Freunde treffen sind kleine gesundheitsfördernde Dinge, die sich jeder selbst in den Alltagsstress einbauen kann. Probleme und Freuden können bei einem Spaziergang mit Freunden, einem Fest mit Bekannten oder im Kreise der Familie besprochen und geteilt werden. Gemeinsam finden sich für viele Probleme einfacher Lösungen.

Bei schwerwiegenden Problemen und Krisen, welche die eigenen sozialen Kontakte überfordern, gibt es Außenstehende, die weiterhelfen. Arbeitslosigkeit oder Schuldenprobleme, Beziehungsschwierigkeiten, Konflikte im sozialen Umfeld oder Einsamkeit – es gibt zahlreiche Gründe, warum Menschen sich in auswegslosen Situationen wieder finden. Wichtig ist, die eigenen Probleme, die Anzeichen der Überforderung ernst zu nehmen und sich Orientierungshilfen zu suchen.

Auch für die Menschen im eigenen Umfeld gilt: Der Griff zur Tablettenpackung, zum Alkohol, der letzte vermeintliche Ausweg sind oftmals Hilfeschreie von Menschen, die nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen. Es gibt immer Anzeichen, die verdeutlichen: Ich brauche Hilfe.

„Das IfS ist Anlaufstellen für all jene, die sich vom eigenen Leben überfordert fühlen. Man kann einfach vorbeischauen und findet jemanden, der einem zuhört und hilft, sich neu zu orientieren“, berichtet Dr. Allgäuer. „Ziel der Beratung ist die Krisenüberwindung, um die innere, die seelische Gesundheit wieder herzustellen.“

Es geht nicht darum, gegen Dinge anzukämpfen, die sich nicht ändern lassen, sondern sich selbst zu akzeptieren, wie man ist. Die Ursache der Krise, das Problem ist wie die Krankheit. Konzentriert man sich zu sehr darauf, vergisst man die positiven Aspekte der eigenen Gesundheit. Der internationale Tag der seelischen Gesundheit hat zum Ziel, diese präventive Gesundheitsförderung zu kommunizieren und zu stärken.

Dr. Allgäuer fasst abschließend zusammen: „Wichtig für jeden Einzelnen, Ziel jeder Beratung oder Therapie ist die seelische Gesundheit zu stärken, um für zukünftige schwierige Lebenssituationen gewappnet zu sein. Trotz Arbeitslosigkeit, trotz Rollstuhl, trotz schwieriger Lebensumstände kann jeder Mensch seelisch gesund sein und anderen helfen, die seelische Gesundheit zu wahren.“

(Quelle: Ifs Vorarlberg)

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