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"Tag der Arbeit - auch Tag der Solidarität"

Anlässlich des bevorstehenden 1. Mai erinnert Landeshauptmann Herbert Sausgruber an die "hohe Bedeutung der Arbeit für eine menschliche Gesellschaft".

Für Sausgruber ist deshalb der Staatsfeiertag “nicht nur ein Tag der Arbeit, sondern auch ein Tag der Solidarität”. Das Land Vorarlberg setzt sich deshalb, so Sausgruber, gemeinsam mit den Sozialpartnern für möglichst optimale Rahmenbedingungen des heimischen Arbeitsmarktes ein. Erfreulich dabei: Praktisch jeder Lehrstellensuchende in Vorarlberg erhält eine Lehrstelle.

Als aktuelle Beispiele der sehr guten Vorarlberger Solidarität und Zusammenarbeit zwischen den Sozialpartnern und dem Land nennt Sausgruber etwa die Entwicklung von neuen Lehrberufen oder die erfolgreichen Arbeitsinitiativen in den Bezirken Bregenz, Feldkirch und Bludenz, aber auch “eine Vielzahl von Unternehmen mit vorbildlicher Lehrausbildung sowie betriebsübergreifender Zusammenarbeit, beispielsweise im Bereich der Metallindustrie” (Sausgruber).


Arbeitsmarkt: Jährlich mehr als tausend neue Arbeitsplätze

Die Arbeitslosenquote, die in den letzten Monaten auch in Vorarlberg im Umfeld der international angespannten Konjunktur gestiegen ist, beträgt Ende April 5,9 Prozent und stellt doch eine Herausforderung dar, obwohl sie nach wie vor unter dem österreichischen Durchschnitt (6,8 Prozent) liegt. Die Zahl der unselbständig Beschäftigten beträgt in Vorarlberg derzeit rund 135.000 und konnte in den letzten Jahren deutlich gesteigert werden. “Seit 1998 wurden in Vorarlberg jährlich mehr als tausend neue Arbeitsplätze geschaffen”, freut sich Landeshauptmann Sausgruber.


Für jeden Lehrstellensuchenden eine Lehrstelle

Nach wie vor gilt, dass Qualifizierung das beste Mittel gegen Arbeitslosigkeit ist. Erfreulich ist, dass im Bereich der Berufsausbildung Vorarlberg nach wie vor sehr gut abschneidet und bei entsprechender Flexibilität der Jugendlichen praktisch jeder Lehrstellensuchende auch eine Lehrstelle finden kann. Dies wird auch durch das sehr gute Verhältnis von Lehrstellensuchenden zu offenen Lehrstellen dokumentiert. Sausgruber: “Das Land ist auch weiterhin bereit, in diesem Bereich über die Berufsschulen hohe Investitionen zu tätigen”.


Impulse für Wirtschaft, Bildung und Forschung

“Arbeitsplätze werden nicht von der Politik geschaffen, aber die Politik schafft Rahmenbedingungen. Der vorhandene regionale Spielraum, Wachstumskräfte zu stützen, wird – wo wir können und zuständig sind – konsequent genützt.” Dies sei auch im Landesbudget 2003 mit seiner hohen Investitionsquote von rund 30 Prozent erkennbar. Sausgruber: “Das heisst, rund jeder dritte Euro fließt zurück in die Wirtschaft.”


Wirtschaftliche Situation: “Gut bis befriedigend”

Trotz der angespannten internationalen wirtschaftlichen Lage gibt die wirtschaftliche Situation in Vorarlberg weiterhin Anlass zu Optimismus, so Sausgruber: “Eine kürzlich durchgeführte Umfrage unter (53) Vorarlberger Industriebetrieben (mit insgesamt 20.000 Mitarbeitern) ergab, dass 91 Prozent der befragten Unternehmen die Geschäftslage als ‘gut bis befriedigend’ sehen”. Dass der Wirtschaftsstandort Vorarlberg in hohem Maße stimmig ist, dokumentieren am eindrucksvollsten jene großen, mittleren und auch kleinen Firmen, die über namhafte Investitionen immer wieder konkrete Standortbekenntnisse ablegen – und damit Arbeitsplätze sichern bzw. neue Arbeitsplätze schaffen.

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