Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Taekwondo: Lukic gewann Bronze

Nevena Lukic hat am Donnerstag in Madrid ihr erstes Edelmetall bei Taekwondo-Weltmeisterschaften geholt.

Die amtierende Europameisterin sicherte sich in der Klasse bis 51 kg Bronze, sorgte damit für die erst zweite WM-Medaille Österreichs nach Tuncay Caliskan, der 2003 in Garmisch-Partenkirchen ebenfalls Dritter geworden war.

Lukic hatte an ihrem „Tag der Wahrheit“ fünf Kämpfe zu absolvieren, gewann vier davon. Gegen die Chinesin Wang Ying machten sich im Halbfinale dann aber auch erste Ermüdungserscheinungen breit. Die 23-jährige Tirolerin musste sich der Chinesin, deren mit Abstand größere Reichweite den Ausschlag gab, klar mit 4:9 nach Punkten geschlagen geben. Da der dritte Platz bei Weltmeisterschaften nicht ausgekämpft wird, durfte sich Lukic aber mit der Bronzemedaille trösten.

Auf dem Weg zur ersten WM-Medaille im österreichischen Frauen-Taekwondo hatte die HSZ-Soldatin aus Innsbruck zuvor in souveräner Manier Leyla Yusibova aus Aserbaidschan (12:6) und Despo Apostolon aus Zypern (6:1) eliminiert. In den Kämpfen gegen US-Amerikanerin Jesika Torres, die Lukic mit 4:3 in die Schranken verwies, und gegen die Südkoreanerin Mi-ae Moon ging es enger zu.

Mit Moon hatte die österreichische Olympia-Hoffnung im Kampf um den Halbfinaleinzug und damit eine sichere Medaille sogar eine vierte Extrarunde zu bestreiten, nachdem die ersten drei Durchgänge mit 11:11 keine Siegerin gebracht hatten. Lukic behielt die Nerven, landete im „Sudden Death“ den entscheidenden Treffer und damit ihren zweiten großen Coup nach dem EM-Titel 2004 in Lillehammer gelandet.

Vorzeitig ausgeschieden sind am Donnerstag die beiden österreichischen Herren. Muhammed Öztürk (bis 58 kg) scheiterte  nach einem 6:2-Sieg gegen den Südafrikaner Alpheus Mkhonazi in der zweiten Runde am Schweizer Lukas Allemann, der sich gegen den Tiroler hauchdünn 3:2 durchsetzte. Für Öztürks engeren Landsmann Gerhard Huber (84 kg) war nach dem 3:4 gegen den Ukrainer Jewgenij Moschkows bereits im Auftaktkampf Endstation.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Sport VOL.AT
  • Taekwondo: Lukic gewann Bronze
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.