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Sympathisch, akribisch und sehr bestimmt

Adi Hütter hat sich in Bern ein Denkmal gesetzt. Noch mehr: Der Vorarlberger etablierte sich in kürzester Zeit in der deutschen Bundesliga und gehört bereits jetzt zu den gefragtesten Männern in seinem Metier.
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„Auf dem Weg zur Legende“ lautete im Vorjahr die Headline der Geschichte über Vorarlbergs erfolgreichsten Fußballtrainer. Nur ein Jahr später hat Adi Hütter bereits Kultstatus. In Bern, wo er 2018 den Verein erlöste und zur ersten Meisterschaft seit 1986 führte. Dementsprechend groß war der Jubel. Zehntausende Fans kleideten am Pfingstsonntag die Schweizer Hauptstadt in Gelb-Schwarz und dankten Hütter für die „Erlösung“ nach 32-jähriger Wartezeit. Die Erfolgsgeschichte des Trainers blieb auch in Deutschland nicht ungesehen. Als dann das Angebot aus Frankfurt kam, erinnerte sich Hütter daran, dass er einst als Spieler ein Angebot aus Deutschland ausgeschlagen hatte.

Dieses Mal griff er zu. Erst Mitte der Saison verriet er, dass er beim Anruf von Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobci anfangs mit einer Absage gerechnet hatte. Weit gefehlt, der Vorarlberger erhielt als Nachfolger von Niko Kovac beim frischgebackenen Pokalsieger einen Vertrag bis 2021. Sein holpriger Start und der geschaffte Umschwung haben den 48-Jährigen in der Finanzmetropole am Main schnell zum Sympathieträger gemacht. Die Medien adelten den akribisch arbeitenden Österreicher. „Wie wir uns aus dem Dreck gezogen haben, war beeindruckend, zumal das Auftaktprogramm schwierig war.

Aber meine Spielidee ist danach immer mehr in die Köpfe der Spieler übergegangen“, sagte Hütter zuletzt in einem Interview der Deutschen Fußballbibel „Kicker“. Und wie urteilt ein ehemaliger Weggefährte und langjähriger Mitspieler bzw. Cotrainer von Hütter, Oliver Schnellrieder? „Er ist trotz seiner Erfolge immer der Adi geblieben, den ich vor vielen Jahren kennengelernt habe. Sportlich müssen wir gar nicht reden.“ Nur allzu gerne erinnert er sich an die gemeinsame SCRA-Zeit, als beide nach einer Trainingseinheit noch Fußballgolf spielten: „Den Ball vom Trainingsplatz direkt in die Kabine schießen“, erklärt Schnellrieder und gibt zu: „Adi hat öfters gewonnen.“ Vielleicht gibt es ja mal eine Revanche – in Frankfurt.

ZUR PERSON

  • ADI HÜTTER hat in einer Halbsaison in Frankfurt schon für Rekorde gesorgt
  • GEBOREN 11. Februar 1970 in Hohenems
  • AUSBILDUNG ALS TRAINER
  • UEFA-Pro-Lizenz
  • LAUFBAHN ALS TRAINER RB Salzburg Juniors, Cashpoint SCR Altach, SV Grödig, FC RB Salzburg, BSC Young Boys , Eintracht Frankfurt (Vertrag bis Juni 2021)
  • ERFOLGE ALS TRAINER Schweizer Meister mit YB Bern 2018, Gewinn des Doubles (Meisterschaft/Cup) mit RB Salzburg 2015; Erste-Liga-Meister mit Grödig 2013

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