ÖSV-Adler setzen auf Angriff

Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer und Co. befinden sich vor dem letzten Bewerb der Vierschanzen-Tournee am Sonntag (16:30 Uhr) in Bischofshofen in Lauerstellung und setzen voll auf Angriff.

Doppel-Olympiasieger Morgenstern (Gesamt-6.) und Schlierenzauer (7.) haben rund 20 Punkte Rückstand auf den norwegischen Tournee- und Weltcup- Leader Anders Jacobsen. Die Devise der beiden ÖSV-Adler lautet dabei: “Voller Angriff!” Cheftrainer Alexander Pointner blies am Freitag ins gleiche Horn: “Jacobsen hat in Innsbruck 30 Punkte gut gemacht. Und was der kann, können wir auch.” Aus der Truppe von “Pointex” sind mit Schlierenzauer, Andreas Widhölzl und Martin Höllwarth allerdings drei Athleten angeschlagen.

Der 16-jährige Jungstar Schlierenzauer, der in Bischofshofen am Sonntag seinen 17. Geburtstag feiert, kämpft seit seinem Fabel-Sprung (142 m) im zweiten Durchgang von Oberstdorf mit einer Beinhautentzündung (links) und wurde am Ruhetag daher intensiv behandelt. Unabhängig davon sprach der Trainer seinem Schützling auf dessen erster Tournee ein großes Lob aus. “Er hat als 16-Jähriger auf der gesamten Tournee noch keinen einzigen Fehler gemacht. Eine reife Leistung”, so Pointner, der außerdem betonte: “Auch mit den Jungen aus der Nationalen Gruppe war ich sehr zufrieden. Manuel Fettner hat sich mit seinem 9. Platz zurück gemeldet und Mario Innauer hat trotz der vielen Vergleiche mit seinem Vater Toni dem Druck standgehalten und absolut professionell agiert.”

Der 20-jährige Morgenstern, der in Innsbruck nur um 1,1 Punkte am Sieg vorbeischrammte, strotzt vor Bischofshofen vor Selbstvertrauen: “Wenn ich weiter so springe, wird es sicher hinhauen. Selbstvertrauen und Überzeugung passen wieder.” Der Kärntner will schon in Training und Qualifikation aufzeigen: “Die anderen sollen gleich sehen, was los ist.”

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