Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Sutterlüty-Sanierung: Das Pech des Dachbesitzers

Warum die Gemeinde die Reparatur des Dachs mitfinanziert? Es gehört ihr.

Lustenau. Das Gebäude ist im Besitz des regionalen Handelsriesen Sutterlüty, das Dach im Eigentum der Gemeinde. Eine Konstellation, die Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer schmunzeln lässt. Der Lebensmittelmarkt mit dem Restaurant-Betreiber des “Piazza Azzura” als Untermieter im Zentrum Lustenaus hat in der Tat bemerkenswerte Besitzverhältnisse. “Mir fällt kein zweites Gebäude mit derartigen Besitzverhältnissen ein”, gesteht der Bürgermeister.

Unerwartet
Weniger zum Schmunzeln zumute ist Fischer über die Konsequenzen dieser Tatsache. Denn: Kaputt ist nicht das Gebäude selbst, sondern das Dach. 200.000 Euro kosten Reparatur und Verbesserungsmaßnahmen – wie VN und Heimat bereits berichteten. “Deswegen müssen wir die Hauptlast der Finanzierung tragen”, bedauert er. Und das sind knapp 150.000 Euro. Warum die Kosten für die Sanierung des Dachs so hoch sind, kann Fischer nicht beurteilen. “Diesbezüglich bist du auf Experten angewiesen.

Führt man sich die riesige Fläche des Dachs vor Augen, kann man sich aber auch als Laie vorstellen, dass das nicht billig kommt.” Es tue weh, dass diese unerwartete Investition das Budget belaste. “Aber bei so etwas hat man keine Wahl”, meint das Gemeindeoberhaupt. Einig sind sich die Verantwortlichen darüber, dass eine Sanierung eines Bauprojekts wie des Sutterlüty-Dachs eigentlich nicht schon nach 14 Jahren in einem solchen Ausmaß notwendig sein sollte. “Aber wir müssen ehrlich sein: Schuld daran sind wir alle: Bauleitung, Errichter, aber auch die Gemeinde.

Jeder hat sich auf den anderen verlassen. Daraus müssen wir lernen”, übt sich Eugen Amann vom Bauamt in Selbstkritik. Erfreulich: Die Bauarbeiten gehen planmäßig voran. In ungefähr zwei Wochen sollten die Bauarbeiten abgeschlossen und der “Blaue Platz” unbehindert nutzbar sein.

Text: VN Klaus Hämmerle

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Lustenau
  • Sutterlüty-Sanierung: Das Pech des Dachbesitzers
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen