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Sutterlüty am Bahnhof sorgt weiter für Diskussionen

Soll im Sutterlüty am Bahnhof Dornbirn überhaupt Alkohol verkauft werden?
Soll im Sutterlüty am Bahnhof Dornbirn überhaupt Alkohol verkauft werden? ©cth
Sutterlüty am Bahnhof sorgt weiter für Diskussionen

Dornbirn. Nach einem Einkauf im Sutterlüty am Bahnhof Dornbirn drängte sich für Armin Bacher die Frage auf, warum ein Weinangebot das in anderen Sutterlüty-Filialen galt, nicht in diesem Geschäft im Programm war und warum auch nur in geringen Mengen. “Nachdem ich mich beim Geschäftsführer um Nachschub bemühte, erklärte mir dieser, dass das Platzangebot zu knapp wäre und dass am Bahnhof Alkoholverbot herrsche und in Anbetracht des gegenüberliegenden Wohnheimes möchte man den Wein nicht in reduziertem Preis anbieten”, erklärt Herr Bacher. Der Geschäftsführer wies ihn auch auf die Frage, wer diese Verordnung kreiert hat hin, dass dies mit der Stadt Dornbirn ausverhandelt wurde. Für Herrn Bacher ist das nicht akzeptabel. “Es wohnen noch einige Menschen nicht im Dunstkreis dieses Verkehrsknotens, sind auf die Busverbindungen angewiesen und sind nicht für bestimmte Regeln welche die Stadtverwaltung mit der Fa. Sutterlüty ausgemacht hat, verantwortlich. Entweder es wird hier Alkohol verkauft und zwar zum normalen Preis, oder gar keiner. Es gibt auch noch Menschen denen 1 € pro Flasche schon noch zum Tragen kommt”, so Herr Bacher. “Es ist doch inzwischen allen bekannt, dass es am Bahnhof Dornbirn aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums zu Problemen gekommen ist. Sehr viele Bürger haben sich in diversen Foren aufgeregt, warum man am Bahnhof überhaupt Alkohol konsumieren darf. Es wurde meines Wissens mit der Firma Sutterlüty vereinbart, das Alkoholangebot einzuschränken.
Jetzt kommen sie und regen sich über erhöhte Preise und mangelnde Auswahl auf”, kontert Markus Feurstein. Er weist darauf hin, dass wenn der Wein am Bahnhof zu teuer ist, sollte man eben in der Filiale in der Innenstadt einkaufen, denn bis vor drei Jahren gab es am Bahnhof gar kein Geschäft. “Das ist ja eigentlich auch meine Kritik an den chronischen Nörglern – wenn die Stadt etwas verbessert, passt es auch wieder nicht, wenn Sie nicht reagiert, passt es ebenfalls nicht”, so Feurstein zum Schluss.

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