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Supro: "Lasst euch nicht K.O. tropfen!"

Die Anzahl von K.O.-Tropfen-Opfer lässt sich nur erahnen.
Die Anzahl von K.O.-Tropfen-Opfer lässt sich nur erahnen. ©AP
Immer wieder werden auf Partys oder Festen sogenannte K.O.-Tropfen in die Getränke der Gäste gemischt. Die Supro hat nun einige Tipps für eine bessere Prävention zusammengestellt.
K.O.-Tropfen: "Beängstigende Ausmaße"
Betäubt und mehrfach vergewaltigt

Die Opfer von K.O.-Tropfen wachen meistens am nächsten Tag auf und können sich an nichts mehr erinnern. Um es gar nicht erst dazu kommen zu lassen, hat die Supro einige Tipps zusammengestellt.

  • Lasst Getränke nicht unbeaufsichtigt stehen. Auch wenn man auf Toilette muss, sollte man vertrauenswürdige Leute bitten auf den Drink aufzupassen.
  • Keine offenen Getränke von Fremden annehmen.
  • Sollte man plötzlich Schwindel oder Übelkeit verspüren, sollte man einen Freund bitten bei einem zu bleiben.

Wie kann man Freunden helfen, denen K.O.-Tropfen eingeflößt wurden?

  • Wenn sich jemand plötzlich – ohne ersichtlichen Grund – eigenartig oder wie unter starkem Alkoholeinfluss benimmt, dann könnten K.O. Tropfen die Ursache sein. Dann gilt es, auf die Person aufzupassen und sie nicht alleine zu lassen, nicht mal auf die Toilette.
  • Wenn sie/er nicht mehr ansprechbar bzw. bewusstlos ist, sofort die Rettung unter 144 rufen.
  • Wenn möglich das Getränk sicherstellen und im Krankenhaus einen Test auf K.O. Tropfen verlangen. Nur so ist es möglich, einen sicheren Beweis zu haben, denn K.O. Tropfen sind nur sehr kurze Zeit im Körper nachweisbar!
  • Auf jeden Fall empfehlt es sich eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten! Nur so ist es möglich, die Täter auszuforschen.

Kaum Zahlen

_D9P6410Eine ungefähre Zahl von K.O.-Tropfen-Opfern in Vorarlberg gibt es nicht. Laut der Supro sei die Dunkelziffer sehr hoch, aber oft könne man keine Beweise mehr feststellen, da die Tropfen nach vier Stunden vom Körper abgebaut wurden. “Außerdem behaupten auch einige Personen mit K.O.-Tropfen in Kontakt gekommen zu sein, obwohl sie eigentlich nur selbst zu viel getrunken hatten”, so Supro-Leiter Andreas Prenn.

Oktoberfest

“Es gibt im Moment zwar keinen konkreten Fall, allerdings haben wir in letzter Zeit vermehrt Hinweise auf den Einsatz von K.O.-Tropfen erhalten.” Laut der Supro könnte das aber auch an den ganzen Oktoberfestern im Land liegen, da diese für Täter eine Möglichkeit bieten. (red)

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