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Supergau von Tschernobyl jährt sich zum 19. Mal

Zum 19. Mal jährt sich am Dienstag der bisher schwerste Unfall in der Geschichte der zivilen Atomnutzung: Am 26. April 1986 explodierte im ukrainischen AKW Tschernobyl nach einem Experiment Reaktor Nummer vier.

Mehr als zehn Tage lang brannte der Reaktorkern, wobei radioaktive Energie mit einer Intensität von etwa 200 Hiroshima-Bomben frei gesetzt wurde. Weite Teile der Ukraine, Weißrusslands und Russlands wurden radioaktiv verseucht – tausende Menschen starben oder leiden noch heute unter den Langzeitfolgen. Erst im Dezember 2000 hat die Ukraine auf Druck der internationalen Staatengemeinschaft den dritten und letzten noch aktiven Kraftwerksblock in Tschernobyl abgeschaltet. Für diesen wurde aber im vergangenen Jahr ein Ersatz-Atomreaktor in Betrieb genommen.

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