Superbowl elektrisiert Massen

Auf den kommenden Superbowl-Sonntag hat Amerika ein Jahr lang gewartet. Wenn in Miami die Chicago Bears und die Indianapolis Colts um die Krone der NFL spielen, sitzt ein ganzes Land für drei Stunden vereint vor dem Fernseher.

So wie jedes Jahr am ersten Februar-Sonntag. Kein Ereignis elektrisiert die Massen von New York bis San Francisco, vom nördlichsten Alaska bis in das tiefste Texas, mehr als das Endspiel um die Vince-Lombardi-Trophy. In Spitzenzeiten fiebern bis zu 140 Millionen US-Amerikaner vor dem TV-Schirm mit. In der Rangliste der höchsten Zuschauerzahlen im amerikanischen Fernsehen belegen sechs Superbowls die Plätze eins bis sechs. Das Sporthighlight des Jahres ist nicht nur auf dem Rasen umkämpft. Die Wirtschaft fiebert dem Ereignis genauso entgegen wie die Fans.

Der Fernsehsender CBS, der das Spiel überträgt und die Werbepausen vermarktet, macht in jedem Fall große Kasse. Eine 30-Sekunden-Reklame kostet diesmal 2,6 Millionen Dollar – so viel wie noch nie.

Die Superbowl ist nicht nur ein amerikanisches Großereignis, sondern wird auch weltweit verfolgt. In 232 Länder wird das Match live übertragen, 33 Sprachen werden bedient. Für Österreich berichtet der ORF live aus Miami. Superbowl, das ist neben Sport auch jede Menge Show, verbunden mit großen Namen. Die Nationalhymne singt diesmal Billy Joel, in der Pause hat Popstar Prince seinen großen Auftritt.

Am Sonntag der Superlative sind auch die Kartenpreise überdimensional. Last-Minute-Tickets kosten bei den Agenturen 3.200 Dollar . Dabei handelt es sich um die schlechtesten der insgesamt 75.000 Plätze. Auf Höhe der Mittellinie und nah am Spielfeldrand werden 7.000 Dollar verlangt – und bezahlt. Neben Tickethändlern machen die Hotels das große Geschäft.

Links zum Thema:
Super Bowl XLI
NFL.com
Chicago Bears
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