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Südasien-Gipfel wegen Streits abgesagt

Der für Jänner geplante Südasien-Gipfel ist wegen des Streits zwischen den Atommächten Indien und Pakistan vorläufig abgesagt worden.

Zur Begründung hieß es am Montag in Islamabad, Indien und Bhutan hätten die Einladung Pakistans bisher nicht angenommen. Deshalb müsse ein neuer Termin für das Treffen in Pakistan gefunden werden.

Wegen des Kaschmir-Konflikts hatte der indische Regierungschef Atal Behari Vajpayee in den vergangenen Wochen immer wieder Zweifel an seiner Teilnahme am Gipfeltreffen der Südasiatischen Regionalgemeinschaft SAARC geäußert. Im Jänner hatte der pakistanische Staats- und Armeechef Pervez Musharraf auf dem Höhepunkt der Spannungen den SAARC-Gipfel in Kathmandu zu einer öffentlichen Versöhnungsgeste genutzt und Vajpayee die Hand gereicht. Zur SAARC gehören Indien, Pakistan, Nepal, Bhutan, Bangladesch, Sri Lanka und die Malediven.

Der Konflikt zwischen Indien und Pakistan um das geteilte Kaschmir hatte sich vor einem Jahr und im Mai dieses Jahres zur Kriegsgefahr zugespitzt. Nach wie vor gibt es keine direkten Verhandlungen zwischen beiden Regierungen. Die Flug-, Zug- und Busverbindungen sind unterbrochen und die Botschaften arbeiten mit halber Personalstärke.

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