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Suchtmittelbericht: Weniger Drogendelikte im Ländle

In Vorarlberg gab es 2015 weniger Anzeigen wegen Drogendelikten als 2014.
In Vorarlberg gab es 2015 weniger Anzeigen wegen Drogendelikten als 2014. ©APA (Symbolbild)
Im Gegensatz zum österreichweiten Trend hat es 2015 in Vorarlberg rund sieben Prozent weniger Anzeigen wegen Drogendelikte als 2014 gegeben.

Im Jahr 2015 sind in Österreich knapp 33.000 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz (SMG) erstattet worden. Das bedeutet gegenüber dem Jahr davor einen Anstieg von 8,8 Prozent und in absoluten Zahlen ein Plus von 2.657 Anzeigen. Das ist der höchste Wert der vergangenen zehn Jahre. Das Bundeskriminalamt veröffentlichte am Mittwochnachmittag den Suchtmittelbericht für das Jahr 2015 auf seiner Homepage.

Die Situation in Vorarlberg hat sich allerdings gegenläufig zum bundesweiten Trend entwickelt: 1.313 Anzeigen bedeuten einen Rückgang von 7,1% im Vergleich zu 2014. Allerdings habe sich der Kokain- und Heroinhandel im Ländle stark etabliert, eine Entschärfung sei diesbezüglich nicht zu erkennen. Außerdem sei ein zunehmender Import von Kleinmengen an Suchtmitteln aus der Schweiz nach Vorarlberg zu erwarten.

Menge an sichergestellten Drogen gewachsen

Die Menge an sichergestellten Drogen ist bundesweit dem Suchtmittelbericht zufolge 2015 im Vergleich zum Jahr davor stark gewachsen. Die auffallende Steigerung der sichergestellten Menge von Kokain von 31 Kilo im Jahr 2014 auf beinahe 120 Kilo im Vorjahr ist vor allem auf Großsicherstellungen zurückzuführen. Der Schwarzmarktwert der beschlagnahmten Drogen hat sich mit 28 Millionen Euro 2015 im Vergleich zum Jahr davor mit 18 Millionen Euro ebenfalls bemerkenswert erhöht.

Im vergangenen Jahr erfolgten in ganz Österreich 20.296 Anzeigen gegen inländische und 10.510 Anzeigen gegen fremde Tatverdächtige wegen strafbarer Handlungen nach dem SMG. Der Anteil der inländischen Verdächtigen ist seit 2006 von 78,7 Prozent kontinuierlich auf 65,9 Prozent gesunken, die Anzahl der ausgeforschten fremden Tatverdächtigen ist im Vergleichszeitraum von 21,3 auf 34,1 Prozent gestiegen.

(APA/Red.)

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