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Suche nach Vermissten

Die Organisatoren der Rallye Dakar suchen immer noch nach Fahrern, die am Donnerstag auf der Königsetappe in der mauretanischen Wüste hängen geblieben sind und vermisst werden.

Zahlenangaben über Vermisste oder Verletzte machte der Veranstalter allerdings nicht. Wegen eines Sandsturms über den Ausläufern der Sahara wurde die achte Etappe am Freitag nicht gewertet.  Die Entscheidung zur Annullierung der Freitag-Etappe trafen die Organisatoren, weil die zur Sicherheitsüberwachung eingesetzten Hubschrauber wegen der schlechten Sichtverhältnisse am Freitag nicht starten konnten. Die Teilnehmer fuhren auf einer Verbindungsstrecke direkt von Tichit ins Zentral-Biwak in Tdjikja. Damit bleiben bei den Automobilen der französische Vorjahressieger Stephane Peterhansel im Mitsubishi Pajero sowie bei den Motorrädern der Spanier Marc Coma an der Spitze.

Auf der Königsetappe am Donnerstag über 660 km von Zouerat nach Tichit spielten sich Dramen ab. Am Freitagmorgen hatten von den 690 in Barcelona gestarteten Fahrzeugen erst 59 Autos, 96 Motorräder und 27 Trucks das Etappenziel in Tichit erreicht. 31 Teilnehmer gaben nach Veranstalterangaben auf, viele aber saßen noch am Freitag in der Wüste fest. “Was mich jetzt beschäftigt, sind die verletzten Fahrer. Ich hoffe, dass das Wetter bald besser wird, um Hubschrauber nach ihnen schicken zu können”, erklärte Rallyeleiter Etienne Lavigne. In der Nacht hatte die Organisation mehrere Jeeps in die Wüste geschickt, um nach Vermissten zu suchen und diese mit Benzin zu versorgen.

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