Suche nach dem passenden Beruf

Dornbirn - Zum 19. Mal starten in allen Bezirken Vorarlbergs die BIFO-Nachmittage. Bei den insgesamt rund 70 Veranstaltungen erhalten SchulabgängerInnen praktische Orientierungshilfen in kompakter Form. Über 3800 Anmeldungen sind eingegangen.

„Was soll ich werden? Welcher Beruf passt zu mir?“ Diese und ähnliche Fragen stehen für viele Jugendliche, die heuer im letzten Pflichtschuljahr stehen, im Vordergrund, berichtet das BIFO (Beratung für Bildung und Beruf) .

Das BIFO vermittelt mit dieser Veranstaltungsreihe von Mitte Oktober bis Mitte Dezember aktuelle Informationen und Hintergründe zu verschiedenen Berufen, von A wie Anlagenelektrik bis Z wie Zimmerei. Die Auftaktveranstaltungen gehen am Mittwoch mit Drucktechnik, Verpackungstechnik (Bezirk Bregenz), Berufe im Gastgewerbe (Bezirk Dornbirn), Pflegeberufe (Bezirk Feldkirch) und technische Berufe in der Textilindustrie (Bezirk Bludenz) über die Bühne.

Die BIFO-Nachmittage bieten Jugendlichen und Eltern aktuelle Informationen aus erster Hand. Zu Wort kommen AusbildnerInnen, UnternehmerInnen und vor allem Lehrlinge, die in der Sprache der Jugendlichen erklären, worauf es bei den unterschiedlichen Tätigkeiten ankommt. Vorgestellt werden die Berufe teilweise in den Landesberufsschulen und im WIFI. Holz-, Textil- oder Gastronomieberufe können Interessierte direkt und praxisnah vor Ort kennen lernen.

Neu: Stickereiberufe

Heuer wurde auch das breit gefächerte Angebot der BIFO-Nachmittage erweitert. Neu vorgestellt werden die Berufe in der Stickerei wie z.B. DesignerIn, PuncherIn oder die Stickereiproduktion. Zum ersten Mal findet im Bregenzerwald eine Veranstaltung für Berufe im Gastgewerbe statt.

Elektroberufe führen Hitliste an

Die aktuelle Anmeldestatistik besagt, dass die Interessen an den verschiedenen Berufen zwar vielseitig sind, sich dennoch eine Hitliste heraus lesen lässt: „Die Jugendlichen interessieren sich für Elektroberufe, Berufe rund ums Fahrzeug und Berufe im Gastgewerbe, gefolgt von Büroberufe“, weiß Projektleiterin Ursula Felder. Erfahrungsgemäß entschließt sich knapp die Hälfte der PflichtschulabgängerInnen für eine Lehre, die andere besucht weiterbildende Schulen.

Die BIFO-Nachmittage finden in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Vorarlberg, dem Landesschulrat und dem Arbeitsmarktservice (AMS) statt. Weitere Informationen im Internet unter http://www.bifo.at/ 

Das BIFO ist ein Institut der Wirtschaftskammer sowie des Landes Vorarlberg und arbeitet mit dem AMS und weiteren Institutionen zusammen.

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