Suche in "Üble Schlucht": Noch immer keine Spur

©Bergrettunt Rankweil
Noch immer gibt es keine Spur zum seit Samstag vermissten Wanderer, der im Bereich "Üble Schlucht" bei Laterns vermutet wird. Die Retter hoffen auf Hinweise von Personen, die den 29-Jährigen zuletzt gesehen oder gehört haben könnten. Die Schlucht selbst ist aufgrund des Wasserstands nicht begehbar.

Seit Samstag wird intensiv nach dem Vermissten Wanderer gesucht, auch am Montag verlief der Sucheinsatz ergebnislos. Der Frutzlauf bis zum Schluchtausgang wurde laut Bergrettung seit dem Wochenende zweimal abgesucht. Die "Üble Schlucht" selbst ist aufgrund des hohen Wasserstandes nicht begehbar, so Einsatzleiter Gebhard Barbisch von der Bergrettug Rankweil gegenüber ORF Vorarlberg.

Der Vermisste war am Freitagmittag zu einer Wanderung aufgebrochen. Passanten wollen ihn am Nachmittag desselben Tages in der Schlucht gesehen haben. Am Samstag wurde die Suchaktion gestartet. Die Bemühungen der rund 50 Einsatzkräfte blieben jedoch erfolglos. Die Suchaktion von Berg- und Wasserrettung sowie der Polizei musste aufgrund des einsetzenden schlechten Wetters gegen 21.00 Uhr abgebrochen werden. Bis dahin habe ein Großteil des Bereichs abgesucht werden können, in dem der 29-Jährige vermutet wurde, hieß es.

Suche auch am Sonntag erfolglos

Am Sonntagvormittag wurde die Suche fortgesetzt. 37 Mitglieder der Wasserrettung und der Bergrettung samt Canyoningretterteam, zwei Beamte der Alpinpolizei und der Polizeihubschrauber waren abermals im Einsatz, um nach dem jungen Wanderer zu suchen.

Warnung vor privaten Suchtrupps

Weil das Gelände äußerst steil und rutschig ist, sieht die Bergrettung private Suchtrupps in der Schlucht nicht gerne. Schon am Wochenende habe man einen privaten Suchtrupp gebeten, wieder nach Hause zu gehen so Einsatzleiter Barbisch.

Bergrettung erhofft sich Hinweise

Die Wege wurden bereits vollständig abgesucht, nun wird im unwegsamen Gelände gesucht. Weil es dort sehr rutschig ist und Steinschlag droht, sei sehr vorsichtig vorzugehen. Zudem hofft die Bergrettung auf Hinweise, damit punktuell gesucht werden kann.

(red.)

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