AA

Stütze für Delunamagma

Bludesch - Nachdem ein Großinvestor aus Wien offenbar in letzter Minute Feuerwehr spielt, ist die Konkursgefahr für das Bludescher Technologie-Unternehmen Delunamagma mit Geschäftsführer Gottfried Pfister an der Spitze vorerst gebannt.

Darlehensvereinbarung

Das ergibt sich jedenfalls aus der aktuellen Situation, die der zuständige Konkursrichter am Landesgericht Feldkirch, Dr. Johannes Witwer, auf „VN“-Nachfrage gestern so umschrieb: „Es liegen jetzt Unterlagen zu einer Darlehensvereinbarung vor, die auf eine Abdeckung der aktenkundigen Geldforderungen abzielt.“ Nachsatz des Konkursrichters: „Es bedarf indes noch einiger Unterschriften.“ Diese sollten, so die Einschätzung, alsbald erfolgen. „So wie es aussieht, zeichnet sich tatsächlich eine Lösung ab“, so Witwer.

Sicherstellung

Dem Vernehmen nach soll das beabsichtigte Darlehen auf der Liegenschaft, also dem Delunamagma-Standort in Bludesch, sichergestellt werden. Die Angelegenheit dürfte sich bis spätestens Anfang kommender Woche klären, wenn die geforderten Zahlungen tatsächlich erfolgen. Die Geldforderungen gegenüber der Firma Delunamagma Industries GmbH, die sich einem im vergangenen September von der AK Vorarlberg gestellten Konkursantrag ausgesetzt sieht, belaufen sich auf insgesamt knapp 1,3 Millionen Euro.

Den größten Betrag von 805.000 Euro an bislang nicht bezahlten Löhnen und Gehältern für über 20 ehemalige Delunamagma-Dienstnehmer macht dabei die Arbeiterkammer Vorarlberg geltend. Dazu kommen weitere Verbindlichkeiten in der Höhe von 225.000 Euro gegenüber dem Finanzamt der Stadt Salzburg und noch einmal 207.000 Euro, die von der Vorarlberger Gebietskrankenkasse ausgehen. Delunamagma-Geschäftsführer Pfister, der gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar war, befindet sich in Wien zu Abschlussverhandlungen mit der Cerag Holding AG, die als Investor auftreten soll.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Stütze für Delunamagma
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen