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Stromverbrauch steigt bis 2017

Der Ausbau der Wasserkraft wird weiter vorangetrieben.
Der Ausbau der Wasserkraft wird weiter vorangetrieben. ©VOL.AT/Steurer
Bregenz - Vorarlberg entwickelt sich gegen den Österreich-Trend – die Sparmaßnahmen greifen.

Bregenz. Der Stromverbrauch in Österreich wird langfristig weiter steigen – nach einer Annahme der Austrian Energy Agency um 15 bis 20 Prozent. Damit würde der elektrische Endverbrauch auf bis zu 68,2 Terawattstunden im Jahr 2050 klettern, heißt es in einer für den E-Wirtschaftsverband Österreichs Energie erstellten Studie. Dieser weiter wachsende Verbrauch wird auch künftig zusätzliche Kraftwerke erfordern – mit Hauptaugenmerk auf Wasserkraft und andere erneuerbare Energien. Wie weiter verlautet, werden ergänzend thermische Anlagen nötig sein, etwa hocheffiziente erdgasbetriebene Kraftwerke. Gänzlich anders soll hingegen die Entwicklung in Vorarlberg verlaufen. Laut dem Illwerke-VKW-Vorstandsvorsitzenden Dr. Ludwig Summer wird nämlich in den kommenden fünf Jahren im Land die Steigerungsrate bei der Netzabgabe geschätzte 0,5 Prozent betragen – ab dann soll es im Land praktisch aber keine Steigerungsrate mehr geben, weil die verschiedenen Energiesparmaßnahmen greifen werden.

„Es braucht neue Kraftwerke“

Summer weiter zu den VN: „Wir werden aber trotzdem neue Kraftwerke bauen müssen. Das hängt damit zusammen, dass wir derzeit rund ein Drittel des Stroms importieren müssen. Wir wollen aber im Zuge der angestrebten Energieautonomie unabhängig vom Ausland werden.“ Laut Summer lässt sich im Bereich der Netzabgabe in den vergangenen Jahren ein eindeutiger Trend beobachten: „Im Vergleich zu durchschnittlich rund drei Prozent in den Achtzigerjahren sank die Steigerungsrate in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich auf rund 1,5 Prozent pro Jahr. In den letzten fünf Jahren betrug die Steigerung der Netzabgabe durchschnittlich ein Prozent pro Jahr.“ Generell stellt Summer fest, dass der Jahresstromverbrauch starken Schwankungen unterliegt. Faktoren wie Konjunktur, Witterung, demografische und soziologische, aber auch technische Entwicklungen üben einen starken Einfluss aus, was Prognosen erschwert. Es sei daher grundsätzlich schwierig, Aussagen für die nächsten 40 Jahre zu treffen, wie das die Austrian Energy Agency macht.

Energieverbrauch senken

„Mit unserem gemeinsam definierten und beschlossenen Ziel der Energieautonomie haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den Gesamtenergieverbrauch in Vorarlberg zu senken. Ein Schlüssel dazu ist es, auf nachhaltige und effizienter einsetzbare Energietechnologien, die oft mit Strom in Verbindung stehen, umzusteigen“, erläutert Summer. Auch die „Energiestrategie Österreich“ geht von einem weiteren Anstieg des Stromverbrauchs in ganz Österreich aus. Getrieben wird der Bedarfszuwachs demnach durch immer mehr Haushalte und eine weiter steigende Geräte-Dichte, durch höheren Verbrauch des Produktionssektors trotz einer gewissen Entkoppelung von der Entwicklung der Gesamtwertschöpfung sowie auch einem wachsenden Bedarf durch die E-Mobilität.

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