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„Street Workout“ beim Spielfeld 3

Begeistert nahm die Jugend die neue Anlage beim Spielfeld 3 in Besitz.
Begeistert nahm die Jugend die neue Anlage beim Spielfeld 3 in Besitz. ©AM
Neue Anlage in Bregenz wird bestens angenommen, Skaterplatz folgt.

BREGENZ. (fst) Am Donnerstag vor einer Woche wurde die neue Street-Workout-Anlage beim Spielfeld 3 in der Bregenzer Achsiedlung der Jugend überantwortet. Seither nutzen bereits viele junge Leute die dort aufgestellten Elemente und legen damit Zeugnis davon ab, wie vielfältig und kreativ diese genutzt werden können.

Bereits gut angenommen

Wer jetzt das herrliche Frühlingswetter zu einem Besuch des Spielfeld 3 in der Achsiedlung nutzt, wird sich wohl wundern, wie viele Kinder und Jugendliche dort an den unterschiedlichen Quer- und Längsstangen baumeln, sich um diese herumschwingen oder gezielt daran trainieren. Ältere Semester erinnert die Anlage wahrscheinlich an einen klassischen Fitness-Parcours – die Jugendlichen sprechen aber von „Street Workout“, das klingt gleich viel zeitgemäßer.

Gezieltes Training

„Bei „Street Workout“, handelt sich um ein gezieltes Training mit Übungen, die mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt werden“, erklärte der 17-jährige Said bei der Eröffnung. Klassische Grundübungen wie Klimmzüge, Liegestütze und Dips werden durch viele neue Elemente aus zeitgenössischen Sportarten wie Breakdance und Parkour ergänzt.Bei der Eröffnungsfeier stellten die jungen Leute dann auch gleich ihr Können unter Beweis. Zuerst zeigten die Mädels aus der Siedlung, wie sie die verschiedenen Elemente nutzen können. So hangelte sich zum Beispiel die elf-jährige Erijone schnell und gekonnt über die „monkey bar“. Im Anschluss begeisterten die Größeren die Zuschauer mit verschiedenen spektakulären Figuren an den „high bars“. Und Magomed berichtete, dass er momentan fast jeden Tag zum Spielfeld 3 kommt, um hier gemeinsam mit anderen Jugendlichen mit ganz verschiedenen kulturellen Hintergründen zu trainieren. „Wir sind eine super Gemeinschaft, und es ist toll, dass wir hier einen Platz bekommen haben“. Auch Bürgermeister Markus Linhart war begeistert, als er sah, wie hier mit einfachen Mitteln eine Attraktion für junge Leute geschaffen wurde. Er erinnerte bei dieser Gelegenheit an eine weitere aktuelle Bereicherung für die Freizeitgestaltung der Jugend, nämlich den Skaterpark, der derzeit auf dem Gelände der „Alten Remise“ im Entstehen begriffen ist. 2014 – so Linhart – könne man in Bregenz zu Recht als das „Jahr der Jugend“ bezeichnen, lobte er seinen Jugendstadtrat Klaus Kübler.

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