Street Food Festival-Organisator: "Der Ärger ist nicht gerechtfertigt"

Einige Besucher machten ihrem Ärger via Facebook Luft
Einige Besucher machten ihrem Ärger via Facebook Luft ©Facebook, VOL.AT/Steurer
Dornbirn - "Mega viele Leute, lange Wartezeiten bei den Ständen und teures Essen" kritisierten Besucher - vor allem in den Sozialen Netzwerken - das am vergangenen Wochenende in Dornbirn über die Bühne gegangene European Street Food Festival. Im VOL.AT-Gespräch wehrt sich Organisator Jochen Auer gegen die Vorwürfe.
Street Food Festival in Dornbirn
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European Street Food Festival I.

Jochen_auer
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Organisator Jochen Auer kann die Aufregung einiger Besucher nicht nachvollziehen. “Der Großteil der Gäste war absolut zufrieden”, sagt Auer auf VOL.AT-Anfrage. Als geschäftsführender Gesellschafter der Catering Firma Stage Culinarium war er für die Organisation des zum ersten Mal in Vorarlberg stattfindenden European Street Food Festival verantwortlich. Wie Auer festhält, besuchten mehr Gäste als erwartet das Street Food Festival.

Mehr Besucher als in Wien

“Mit 24.000 Besuchern hatten wir mehr Gäste als etwa in Wien”, sagt Auer. Da es keine Voranmeldungen gibt, ließ sich die hohe Besucherzahl im Vorfeld auch nicht kalkulieren. “Es war viel los. Aber es waren nie mehr Menschen in der Halle, als gesetzlich oder behördlich erlaubt ist. Die Sicherheit der Gäste ist mir am wichtigsten”, konstatiert Auer.

“Die haben das Streetfood-Konzept nicht verstanden”

“Die Besucher, die sich über 20 bis 30 Minuten Wartezeit monieren, haben das Konzept des Street Food nicht verstanden”, wehrt sich Auer und erklärt. “Street Food bedeutet Kochen, frisch vor Ort, mit hochwertigen Zutaten.  Im Restaurant wartet man auch 20 bis 30 Minuten.”

european street food festival, Foodmesse
european street food festival, Foodmesse ©Frisch gebackene Cupcakes gab es bereits ab 2 Euro – VOL.AT/Steurer

“Leute regen sich auf, die nie etwas organisiert haben”

Jochen Auer, der seit 25 Jahren im Catering-Geschäft ist und schon über 4500 Caterings organisiert hat, empfindet die Kritik mancher Facebook-Nutzer als gemein: “Viele regen sich über den Eintrittspreis von drei Euro auf, bedenken aber nicht, wie viel Geld wir in die Hand nehmen müssen, um ihnen eine erstklassige Essensauswahl in einer 1-A-Halle zu bieten. Dazu kommen noch Werbung und Organisation. Diese Leute haben noch nie etwas  organisiert.”

Hochwertige Qualität

Wer 11 Euro für einen Burger oder 8 Euro für ein Stück Kuchen beklagt, vergesse, dass hochwertigste Qualität geboten werde. “Wem 11 Euro für einen 15 Zentimeter hohen Burger mit drei Beef-Laibchen, also 300 Gramm Rindfleisch, zu viel sind, der soll zu McDonalds gehen”, geht Auer in die Offensive. Der Kuchen für 8 Euro war ein hochwertiger, hausgemachter Schweizer Strudel. Cupcakes hat es auch schon ab zwei Euro gegeben. “Dass bei 24.000 Besuchern einige 100 unzufrieden sind, ist für mich klar”, sagt Jochen Auer. Und er ist überzeugt: “95 Prozent der Besucher waren zufrieden.” Aus diesem Grund plant Auer bereits weitere Veranstaltungen im Ländle und will sich von wenigen Kritikern nicht entmutigen lassen.

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