Straßenschäden durch Lkw: "Auf Gemeinden rollt eine Kostenlawine zu"

Lkw-Maut als Lösung für Sanierungskosten
Lkw-Maut als Lösung für Sanierungskosten ©VOL.AT/Hartinger
Lkw verursachen deutlich stärkere Straßenschäden als Autos. Ein 40-Tonnen-Lkw mit vier Achsen nutzt die Straße mindestens 35.000 Mal stärker ab als ein Pkw. Der VCÖ fordert deshalb eine Aufteilung der Sanierungskosten nach dem Verursacher-Prinzip.

Der VCÖ macht darauf aufmerksam, dass die Kosten für Straßensanierungen in den kommenden Jahren stark steigen werden. Viele Straßen müssten aufgrund ihres Alters generalsaniert werden. Die Ausgaben sollten jedoch verursachergerecht getragen werden. Doch derzeit komme der Güterverkehr nur zum Teil für die Schäden auf.

Kostenlawine durch Straßenschäden

“Auf Gemeinden und Länder wird eine Kostenlawine zukommen” warnt VCÖ-Experte Gansterer weiter. In der Ausweitung der Lkw-Maut auf Landes- und Gemeindestraßen sieht er eine Möglichkeit, die Brummis stärker an den Sanierungskosten zu beteiligen.

Die Erfahrungen der Lkw-Maut auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen sowie der flächendeckenden Lkw-Maut in der Schweiz zeigten, dass durch die Gebühren Transporte effizienter durchgeführt würden. Der Verkehrsclub spricht sich daher für eine rasche Abgaben-Ausweitung aus.

Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs

Als einzige Alternative sieht der VCÖ, die Straßenschäden aus dem allgemeinen Steuertopf zu bezahlen. Dies würde jedoch auf Kosten von anderen Investitionen der Gemeinden geschehen. Der VCÖ betont, dass von den Einnahmen aus der Lkw-Maut die Regionen profitieren sollten. Neben der Sanierung von Straßenschäden könnte durch die Einnahmen auch eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in den Regionen angesteuert werden.

(VOL.AT)

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