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Strache wird zu Vlbg. Parteitag fahren

Nach der "Wiedergeburt der echten FPÖ" muss der neue Obmann jetzt die Landesgruppen wieder einfangen. Am Mittwoch will er dazu nach Feldkirch zum Landesparteitag der Vlbg. FPÖ fahren, die sich verselbstständigen möchte.

Strache muss aber auch in anderen Bundesländern tätig werden: Die Kärntner Freiheitlichen will er klagen. Und in Oberösterreich will er mit einer Tour durch die Bezirke für seine FPÖ werben.

„Wichtig ist, aufeinander zuzugehen und Gespräche zu führen“, so Strache am Dienstag in einer Pressekonferenz in Wien. Aus seiner Sicht sei er zu der Veranstaltung auch eingeladen: „Mich haben sehr sehr viele Mitglieder angerufen und ersucht, diesen Parteitag aufzusuchen.“ Er unterstütze eine eigenständige Politik für die Landesgruppen, so der Bundesobmann. Nötig sei aber auch ein Bundesverband.

Keine klare Aussage machte Strache zur Frage, ob der etwa den Vorarlberger FPÖ-Obmann Dieter Egger ausschließen werde, sollte es zu einer Abspaltung kommen. „Dann gibt es ein Bundesparteistatut“, so die Antwort Straches. Und: „Ich gehe nicht von einer Abspaltung aus. Reden wir nach dem Landesparteitag weiter.“

Strache will offenbar auch die in der Vorwoche erfolgte Abspaltung der oberösterreichischen FPÖ nicht hinnehmen. Zu den angekündigten rechtlichen Schritten gab er sich zurückhaltend. Er kündigte aber eine Tour durch die oberösterreichischen Bezirke an, um von seinem Weg zu überzeugen.

Bereits in Vorbereitung sei eine Klage aber gegen die Kärntner Freiheitlichen. In der Steiermark wiederum sieht er eine „geschlossene Landesgruppe“. Es habe zwar etwa 60 Austritte gegeben, aber auch 80 neue Mitglieder.

Insgesamt gehe es ihm darum, die Verwendung der Begriffe „FP֓ oder „Freiheitliche“ durch andere Gruppierungen zu verhindern. Dies gelte auch für den Parlamentsklub: „Jene Personen, die einer anderen Partei beigetreten sind, gehören im Grunde genommen diesem Klub nicht mehr an“, so Strache in Richtung BZÖ.

Vorwürfe richtete er aber nicht nur gegen seine nunmehr orangen früheren Parteifreunde. Der ÖVP warf er vor, den Koalitionsvertrag „einseitig gebrochen“ zu haben, indem sie jetzt mit der „künstlich geschaffenen Partei“ BZÖ zusammen arbeite.

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