Stolpersteine in Hohenems: Frieda Nagelberg, Gisela Figdor und Markus Silberstein

Viele Mitglieder der jüdischen Gemeinde waren nicht vom Glück verfolgt.
Viele Mitglieder der jüdischen Gemeinde waren nicht vom Glück verfolgt. ©Jüdisches Museum, VOL.AT/Rauch
Hohenems - Am Montag wurden in Hohenems neun Stolpersteine verlegt. Diese sollen an die neun jüdischen Opfer des Nationalsozialismus der Grafenstadt erinnern. Hanno Loewy vom Jüdischen Museum präsentiert die Geschichten hinter den Stolpersteinen.
Frieda Nagelberg
Gisela Figdor
Markus Silberstein
Teil 1: Stolpersteine in Hohenems

Frieda Nagelberg

Ihr Vater war selbst innerhalb der jüdischen Gemeinde ein Außenseiter, da er ein orthodoxer Jude in einer liberalen Gemeinde war. Frieda selbst trat zu den Adventisten über und lebte unter ärmlichen Verhältnissen. Ihre Umsiedlung hat sie den persönlichen Bemühungen des Bürgermeisters zu verdanken.

Gisela Figdor

Wie auch Frieda Nagelberg lebte sie im Armenhaus der Gemeinde. Während andere Teile der verzweigten Familie durchaus beruflich erfolgreich waren, war sie ihr Leben lang nicht vom Glück verfolgt. Sie stirbt noch in einem der Judenhäuser Wiens.

Markus Silberstein

Auch Markus Silberstein war sein Leben lang nicht vom Glück verfolgt. Schon früh ließ der Vater die Familie im Stich, er selbst versuchte sich in verschiedenen Berufen, jedoch ohne dauerhaften Erfolg.

In drei Teilen erzählt Hanno Loewy auf VOL.AT die Geschichte und Schicksale hinter den Stolpersteinen.

Jüdisches Museum
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