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Stimmen aus und für Afrika

Der „Vision Choir“ begeisterte mit Liedern, Tänzen und Rhythmen.
Der „Vision Choir“ begeisterte mit Liedern, Tänzen und Rhythmen. ©Laurence Feider
Der afrikanische Kinderchor „Vision Choir“ war zu Gast in Dornbirn.
Vision Choir in Dornbirn

Dornbirn. Einen passenderen Termin hätte sich der Kinderchor von „Vision für Afrika“ nicht aussuchen können: am Karsamstag gastierte der „Vision Choir“ im G3 in Dornbirn und stimmte mit seinen Liedern von Glaube, Liebe und Hoffnung auf das bevorstehende Osterfest ein.

Afrikanische Rhythmen

„Vision Choir“ – das sind sechzehn Kinder aus Uganda im Alter von sechs bis dreizehn Jahren die bei ihrer dreimonatigen Tournee ein Stück Afrika nach Europa bringen. Letzte Woche war der afrikanische Kinderchor in Vorarlberg und krönte seinen letzten Abend im Ländle mit dem großen Konzert im G3. Mit dabei war auch die Gründerin von „Vision für Afrika“ Maria Prean. Die dynamische Fünfundsiebzigjährige erzählte, wie ihr Leben mit 60 nochmal neu startete, als sie sich bei einem Besuch in Uganda von Gott dazu berufen fühlte, ihr Leben den Kindern in Afrika zu widmen. „Ich bin heute die glücklichste Mutter und Missionarin – in Afrika nennen mich alle nur ‘Mama Maria’“, so Prean, deren Organisation mittlerweile bereits 8.000 Kinder unterstützt. Ein paar davon sind beim „Vision Choir“ dabei und sangen, tanzten und trommelten sich mit ihren afrikanischen Rhythmen am Samstag in die Herzen der begeisterten Zuschauer.

Bildung fördern

„Vision für Afrika“ wurde 2001 von der gebürtigen Tirolerin Maria L. Prean gegründet. Es ist eine international tätige Organisation, die das Ziel hat armen Kindern in Afrika (derzeit hauptsächlich Uganda) eine Ausbildung zu ermöglichen und ihnen Hoffnung für ihre Zukunft zu geben. Durch die Hilfe vieler Spender ist dieser Traum bereits für mehrere tausend Kinder zur Realität geworden. Die Hilfe soll vor allem einer guten Schul- und Fachausbildung, der Ernährung sowie der medizinischen Grundversorgung dienen, was die Voraussetzungen für die Kinder schafft, sich im Leben selbst versorgen zu können und dadurch – langfristig gesehen – ihr Land positiv zu beeinflussen und zu verändern. Gleichzeitig hilft die Organisation, das soziale Umfeld für die Kinder zu verbessern, indem sie eigene Schulen, Ausbildungsstätten, Krankenhäuser und andere Einrichtungen baut. Derzeit wird gerade in den Ausbau einer der Schulen investiert.

Infos zu „Vision für Afrika“ und dem „Vision Choir“ sind unter www.visionforafrica-intl.org veröffentlicht.

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