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Stilles Kriegsgedenken in Kiew, Separatistenparaden im Osten

In Kiew gedachte man dem Kriegsende
In Kiew gedachte man dem Kriegsende
Stilles Kriegsgedenken in Kiew, Militärparaden im Separatistengebiet: In der krisengeschüttelten Ukraine ist am Tag des Sieges über den Faschismus die Spaltung des Landes zutage getreten. In der Hauptstadt Kiew legte Präsident Petro Poroschenko am Montag mit Vertretern der Regierung Blumen am Grab des Unbekannten Soldaten nieder.


In einer Rede zog der Staatschef Parallelen zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem aktuellen Konflikt mit prorussischen Separatisten in der Ostukraine.

“Die Ukraine leistet erneut Widerstand, mit dem Unterschied, dass der Feind nicht aus dem Westen, sondern aus dem Osten gekommen ist”, sagte er und forderte eine Verschärfung der Sanktionen gegen Moskau.

Die prorussischen Separatisten präsentierten trotz Kritik der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in den von ihnen kontrollierten Gebieten zahlreiche Panzer. Die OSZE sieht die Militärparaden als Verstoß gegen das Minsker Abkommen. Die Aufständischen behaupten, die Waffen von der Armee erbeutet zu haben. Kiew wirft hingegen Moskau vor, die Aufständischen auszurüsten.

Zu kleineren Rangeleien kam es bei Veranstaltungen in den Großstädten Charkiw und Odessa. Hier trugen einige Teilnehmer das 2015 als kommunistisches Symbol verbotene sowjetische Siegesbanner und das orange-schwarze Georgsband, das als “Separatistenzeichen” gilt.

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