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Stiftung: Bundesländer zahlen unterschiedlich für HIV-Infizierte

Viele HIV-infizierte Menschen und Aids-Kranke sind in Deutschland dauerhaft arm und brauchen besondere Unterstützung. Sie haben oft keine Ersparnisse und können auch keine ausreichenden Rentenansprüche erwerben, da sie sich meist in jungem Alter infizierten, berichtete die Deutsche Aids-Stiftung am Donnerstag in Bonn.

Beschränkungen bei der staatlichen Sozialunterstützung (Sozialhilfe und Hartz IV) hätten die Lage weiter verschlechtert.

Die Bewilligung von Zuschlägen für zusätzlichen Bedarf – etwa für Ernährung, Hygiene und Prävention – werde zudem in den Bundesländern uneinheitlich gehandhabt. Damit seien Zuwendungen letztlich auch vom Wohnort abhängig, erläuterte der Geschäftsführende Vorstand der Stiftung, Ulrich Heide.

Von HIV und Aids betroffene Menschen in besonderen Notlagen können – außerhalb der staatlichen Möglichkeiten – bei der Stiftung Hilfe beantragen. Angesichts der seit einigen Jahren wieder steigenden Zahl an Neuinfektionen könne es weiter keine Entwarnung geben und die Menschen dürften sich auch nicht in falscher Sicherheit wiegen, sagte Heide.

Im Jahr 2007 verbuchte die Aids-Stiftung – bei einem leichten Minus gegenüber dem Vorjahr – Einnahmen in Höhe von insgesamt rund 3,4 Millionen Euro. Darin waren bei ungefähr konstanter Entwicklung Spenden und ähnliche Zuwendungen in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro enthalten. Wichtig für die weitere Arbeit der Stiftung sei, dass das Spendenaufkommen als wichtigster Pfeiler der Einnahmen stabil bleibe, sagte der Vorstandsvorsitzende Christoph Uleer. Im vergangenen Jahr sei dies vor allem dank der großen Benefizveranstaltungen wie der Operngalas gelungen.

Bei den Hilfen in Deutschland setzte die Stiftung besondere Schwerpunkte bei betreutem Wohnen, Qualifizierungs- und Versorgungsprojekten sowie Krankenreisen. Bei der Förderung internationaler Projekte konzentrierte sich die Stiftung auf professionelle Partner in Südafrika, Mosambik und Namibia.

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