Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Meisterleistung im Seilbahnbau

Die Großstation auf dem Grasjoch wirkt leicht und elegant
Die Großstation auf dem Grasjoch wirkt leicht und elegant ©Helmut Reimann
Silvretta Montafon

Was Anfang Mai kaum für möglich gehalten wurde, ist Wirklichkeit geworden. Die Verbindungsbahn der Silvretta Montafon von St. Gallenkirch auf das Hochjoch wird termingerecht am 8. Dezember eröffnet. Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Lokalaugenschein auf dem Grasjoch. Das Stationsgebäude – eine Konstruktion aus Stahl und Plexiglas – ist fertiggestellt und wirkt trotz großer Kubatur leicht und elegant. Während im Außenbereich die letzten Geländearbeiten ausgeführt werden, sind es im Inneren der Station die Handwerker, die den Ton angeben. Schreiner, Schlosser, Spengler, Elektro- und Seilbahntechniker arbeiten sieben Tage die Woche 12 bis 14 Stunden auf engstem Raum zusammen mit dem einen Ziel, die Bahn bis Ende November fertig zu stellen.
Größtes Skigebiet
30 Millionen Euro hat die Bergbahngesellschaft in die Hand genommen, um sich mit dem Prädikat „Größtes Skisgebiet Vorarlbergs“ schmücken zu können. Vor allem die Grasjochbahn sprengt alle Dimensionen. Die Achter-Kabinen-Bahn führt von St. Gallenkirch zur Grasjoch Hütte und ist, was Fahrstrecke und Höhenunterschied betreffen, die größte Einseilumlaufbahn, die Doppelmayr je gebaut hat. „Als die erste Kabine eingehängt wurde“, zeigt auch der technische Leiter von Silvretta Montafon, Roman Sandrell, Emotionen, „ist mir ein schwerer Stein vom Herzen gefallen.“ Doch noch ist nicht alles unter Dach und Fach. Mit Hochdruck arbeiten die Techniker an den Stützen und in den Stationen, um rechtzeitig mit dem Probebetrieb der Bahn beginnen zu können.
Abnahmeverfahren
Eine Woche lang fährt die Bahn unter maximaler Belastung und sämtlich Funktionen wie Anfahren, Bremsen und Notbetrieb werden getestet. Bis zum 20. November, so der Terminplan, muss alles fertig sein, denn dann beginnt das behördliche Abnahmeverfahren. Sieben bis zehn Tage sind die Techniker des Innenministeriums im Einsatz und prüfen die Bahn auf Herz und Niere. Die Prüfergebnisse werden in einem Schlussbericht zusammengefasst und – wenn alles den Vorschriften entspricht – die Betriebsgenehmigung erteilt. Am 8. Dezember wird die neue Bahn offiziell eröffnet und das Ereignis mit einem großen Skiopening mit Jürgen Drews und der Montafoner Band Krauthobel gefeiert.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • St. Gallenkirch
  • Meisterleistung im Seilbahnbau
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen