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Steuerfahndung trieb im Vorjahr 172 Mio. Euro ein

Die Steuerfahndung hat im Vorjahr 527 Fälle bearbeitet und insgesamt 172 Mio. Euro an Steuergeldern eingetrieben. Es wurden 66 Zwangsmaßnahmen durchgeführt, darunter 53 Hausdurchsuchungen an 190 Einsatzorten, teilte das Finanzministerium am Freitag mit. Bei diesen Hausdurchsuchungen wurden 65.000 Gigabyte an IT-Daten sichergestellt. Weiters wurden 48 abgabenrechtliche Prüfungsmaßnahmen wie Betriebsprüfungen und Umsatzsteuersonderprüfungen durchgeführt.

Die Steuerfahndung ist eine bundesweit tätige Spezialeinheit für Ermittlungen in besonderen Finanzstraffällen, die sowohl nationale Koordinationsaufgaben als auch den internationalen Kontakt in großen grenzüberschreitenden Fällen von Mehrwertsteuerbetrug wahrnimmt. Im Vorjahr waren 193 Mitarbeiter für die Steuerfahndung tätig.

"Unsere Fahndungsteams haben auch im Jahr der Coronapandemie höchst erfolgreich gegen Steuerhinterzieher und Betrüger gekämpft. Damit leistete die Steuerfahndung auch einen wichtigen Beitrag für fairen Wettbewerb und Steuergerechtigkeit", sagte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) laut der Aussendung. "Wir werden weiter hart gegen Steuerhinterziehung vorgehen und ein schwarzes Schaf nach dem anderen aus dem Verkehr ziehen."

(APA)

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