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Österreichs Kleinwasserkraft-Branche tagt in Vorarlberg

Feldkirch - Die Vermarktung von Strom stand am Samstag im Mittelpunkt des zweiten Tages der österreichischen "Jahrestagung Kleinwasserkraft" in Feldkirch. Der als Verein organisierte Interessensverband "Kleinwasserkraft Österreich" weist rund 1.000 Mitglieder auf.

In ihm sind Anlagenbetreiber (bis zu einer Engpassleistung von 10 MW), -planer und -zulieferer vertreten.

Bei ihrer Jahrestagung beschäftigten sich die Teilnehmer mit aktuellen Wasserrechtsfragen sowie neuen technischen und ökologischen Aspekten der Kleinwasserkraftnutzung. Der Vorarlberger Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler (VP) präsentierte sich dabei als ihr Fürsprecher und plädierte für ein “verbessertes Ökostromgesetz sowie die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie mit Augenmaß”. Für ein Land wie Vorarlberg stehe außer Frage, so Schwärzler, “dass die Energiezuständigkeit in Vorarlberger Händen bleiben muss und dass Entscheidungen über die wirtschaftliche Nutzung unseres einzigen Bodenschatzes Wasser zur Stromversorgung auch in Zukunft in Vorarlberg getroffen werden müssen.”

Unter dem Motto “erneuerbar statt nuklear” würden von Landesseite auch große finanzielle Anstrengungen unternommen, rechnete Schwärzler vor: In den letzten 14 Jahren sei mit 44,2 Millionen Euro an Landesmitteln ein Wertschöpfungseffekt von über 190 Mio. Euro erzielt worden. In Vorarlberg sind rund 120 Kleinwasserkraftanlagen in Betrieb, die die 18 Großanlagen der VKW/Illwerke-Gruppe ergänzen. Deren jüngstes und größtes Projekt in ihrer Geschichte, das erst vor wenigen Wochen in Betrieb gegangene Kopswerk II im Montafon, bildete als Ziel einer Exkursion den Schlusspunkt der Tagung.

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