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Sterile Skalpelle sind gefragt

Rankweil - Derzeit verlassen pro Woche rund 1000 sterilisierte Besteck-Einheiten die Zentralsterilisation der Landesspitäler.

Und werden in die Operationssäle im Schwerpunktspital Feldkirch gefahren. Auch die dem Feldkircher Spital angeschlossenen Abteilungen Gaisbühel und Mariarast sowie Rankweil sind seit Neuestem in diesen Kreislauf eingebunden.

Ab 1. August liefern außerdem auch die Chirurgen aus der Alpenstadt Bludenz ihre Skalpelle in Rankweil zur Sterilisation ab. Die Tageschirurgie des Landesspitals Hohenems lässt ab 1. Jänner 2008 ihr OP-Besteck an der Autobahn bei Rankweil auf Vordermann bringen.

Keimfrei „auf Achse“

Die Sterilisation selbst erfolgt nach einem penibel einzuhaltenden Ablauf. Und die Versorgung der jeweiligen Spitalsstationen mit dem „keimfreien“ Operationsbesteck erfolgt in staubdichten und geschlossenen Transportwagen, betont der Leiter der Medizinprodukteaufbereitung Vorarlberg (MPAV), Stefan Kornmayer.

Personal aufstocken

Am Unternehmen, dessen Baukosten mit fünf Millionen Euro beziffert werden, halten die Spitalsgesellschaft 51 und die Firma SteriLog 49 Prozent der Anteile. Die Dienstzeiten im Betrieb seien „als fließende Schichten zwischen 6 und 24 Uhr an 300 Tagen im Jahr organisiert“, fügt Kornmayer hinzu. Die Zahl der Mitarbeiter sowie der anliefernden Krankenhäuser werde ständig erhöht, betont Statthalter und Gesundheitslandesrat Markus Wallner. Bereits im August würden weitere Mitarbeiter eingestellt.

Spitäler aus der Schweiz

Für Wallner hat die Spitalsbetriebsgesellschaft damit „den richtigen Weg eingeschlagen“. Immerhin hätten bereits eine Reihe von Spitälern aus der Schweiz und Deutschland sowie andere Gesundheitseinrichtungen wie Pflegeheime und niedergelassene Ärzte ihr Interesse an einer Sterilisation ihrer Instrumente in der Marktgemeinde bekundet. Diesbezügliche Gespräche seien am Laufen.

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