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Stemer pro Herbstferien

Parteien in Vorarlberg über verkürzte Sommerferien prinzipiell einig. Änderung der Ferienordnung wäre rein theoretisch schon 2004 möglich.

Bei der Einführung von Herbstferien kann sich Vorarlbergs Landesregierung einen Alleingang vorstellen. Schul-Landesrat Siegi Stemer bestätigte am Freitag der APA, dass im Bildungsforum Ende September diese Grundsatzfrage und die weitere Vorgangsweise diskutiert werden sollen. Auf acht Wochen verkürzte Sommerferien zu Gunsten einer Schulpause im Herbst wären dann theoretisch schon 2004 möglich, wenn der Bundesgesetzgeber mitspiele.

Die drei großen Parteien in Vorarlberg sind sich in dieser Frage im Prinzip einig. Auch der geschäftsführende FPÖ-Landesobmann Dieter Egger ist für Herbstferien und die SPÖ hatte im Juni einen Initiativantrag im Landtag eingebracht, der im Herbst behandelt wird.

Aus pädagogischer Sicht wären Herbstferien sinnvoll, erklärte Stemer, selbst ehemaliger Lehrer: „Geschlossene Unterrichtsblöcke von fünf bis sechs Wochen, die gut geplant sind, und dazwischen eine Woche bis zehn Tage schulfrei wären ideal.“ Die Begrenzung der Sommerferien auf acht Wochen sollte genügen. Er trete bereits seit zehn Jahren für eine neue Ferienordnung ein und erhofft sich, dass im Herbst Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V) Farbe bekenne: „Eine zügige Neuordnung der Bundesregelung wäre das Beste, die zweitbeste Lösung ein Pilotprojekt in Vorarlberg.“ Eine Gesetzesänderung benötigt die Zwei-Drittel-Mehrheit im Nationalrat.

Im Vorarlberger Bildungsforum, das Ende September als Beratungsgremium tagt, sind die Schulpartner durch die jeweiligen Interessensverbände der Elternvereine, der Schüler, der Lehrer und die Organe der Schulbehörde vertreten. Durch „den ungünstigen Kalender“ im laufenden Schuljahr erwartet sich Stemer im Herbst „wieder massiven Druck von den Eltern“. Anders als im Vorjahr, als drei schulautonome Tage für bis zu neun Tage Ferien genügten, fallen heuer Nationalfeiertag und Allerheiligen auf Sonntage.

Schon jetzt kann, zum Beispiel in Tourismusgemeinden, bis zu einer Woche Unterricht innerhalb eines Schuljahres verlegt werden. Knapp ein Dutzend Gemeinden macht in Vorarlberg von dieser Möglichkeit Gebrauch. Das Gesetz hat allerdings mit einer Deckelung auf fünf Prozent einer Schultype pro Land größerer Ferienfreiheit einen Riegel vorgeschoben.

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