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Steinschlagdamm zum Schutz der Unterlieger

Der hintere Teil des Schutzsdammes wo die neue Forststraße eingebaut wird
Der hintere Teil des Schutzsdammes wo die neue Forststraße eingebaut wird ©Manfred Bauer
Feldkirch. (sm) Bekanntlich gab es im Februar 2011 einen spektakulären Felssturz aus der Känzelewand, wo sich ein 25 Tonnen schwerer Schrattenkalkstein gelöst hatte und glücklicherweise rund 80 Meter vor den Häusern an der Levner Amberggasse im Wald „stecken“ blieb.
Schutzdamm Amberggasse

Seit rund einem Monat errichtet nun die Wildbach- und Lawinenverbauung einen rund 200 Meter langen Schutzdamm gegen Steinschlag für die Häuser und deren Bewohner an der Amberggasse. Die ersten 50 Meter sind bereits fertig gestellt und schimmern in frischem Grün. Weitere 50 Meter sind sozusagen im Rohbau fertig und warten noch auf eine Begrünung. Die restlichen 100 Meter des bis zu 3,5 Meter hohen Steinstutzwalls werden in rund einem Monat die unterliegenden Häuser endgültig vor Steinschlägen schützen. Künftig verläuft vor dem Schutzwall der bereits bestehende Wanderweg, hinter dem Wall wird die Forststraße neu angelegt.

320.000 Euro

Dank der sehr guten Zusammenarbeit zwischen der Stadt sowie der Lawinen- und Wildbachverbauung, der Agrargemeinschaft der Altgemeinde Altenstadt, den Waldbesitzern und den Anrainern konnte mit dem Bau des Schutzdammes praktisch in Rekordzeit begonnen werden. Nämlich nur ein Jahr nach dem Felssturz im Februar 2011. Der Schutzdamm wird so angelegt, dass zuerst der Hang abgegraben und anschließend Material in einer Höhe von drei Meter aufgeschüttet wird. Die Rückseite wird mit einer Grobsteinschlichtung zu einem sogenannten Auffangbecken ausgelegt. So können künftig weiteres Geröll und größere Steine problemlos aufgefangen werden. Die Baukosten betragen rund 320.000 Euro wovon der Bund 60 Prozent, das Land und die Stadt Feldkirch jeweils 20 Prozent übernehmen.

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