Steigender Bedarf an Telefonseelsorge

72.000 Euro erhält der Vorarlberger Verein "Arbeitsgemeinschaft für Telefonseelsorge und Krisenintervention" aus dem Sozialfonds des Landes.

“Neben dieser Förderung, die der Deckung der laufenden Kosten dient, stellt die Landesregierung einen Investitionsbeitrag von 15.000 Euro für den Umzug in ein größeres Büro zur Verfügung”, gibt Landesrätin Greti Schmid bekannt.

Da sich immer mehr Ratsuchende an die Telefonseelsorge wenden, bedarf es inzwischen einer doppelten Besetzung der Leitungen und damit eines zweiten Dienstzimmers. Seit 1982 hat sich die Zahl der Anrufe mehr als verfünffacht – im ersten Jahr wählten 2.503 Personen die Nummer der Telefonseelsorge, 2005 meldeten sich bereits 12.931. “Sowohl die Krisenintervention als auch das Kinder- und Jugendtelefon arbeiten eng mit den bestehenden sozialen Einrichtungen im Land zusammen”, hebt Landesrätin Schmid hervor: “Durch die Möglichkeit der anonymen Kontaktaufnahme werden Schwellenängste weitgehend beseitigt.”

Derzeit kümmern sich 65 ehrenamtliche Mitarbeiter um die Telefonseelsorge, die unter der Nummer 142 rund um die Uhr erreichbar ist; 15 weitere beantworten die über die Homepage www.142online.at eingehenden Anliegen per E-Mail, zumal auch der Bedarf an Online-Beratung ständig zunimmt. “Das Team der Vorarlberger Telefonseelsorge leistet einen unverzichtbaren sozialen Dienst. Es beweist, dass immer mehr Menschen das Bedürfnis haben, sich aktiv für die Gesellschaft zu engagieren. Für dieses vorbildliche ehrenamtliche Engagement möchte ich mich herzlich bedanken”, so Landesrätin Schmid.

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