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Steiermark-Wahl: Unaufgeregte zweite Elefantenrunde im ORF

Runde zwei verlief wesentlich ruhiger als die erste TV-Konfrontation
Runde zwei verlief wesentlich ruhiger als die erste TV-Konfrontation ©APA
Eher ruhig verlaufen ist die zweite Elefantenrunde zur steirischen Landtagswahl Dienstagabend im ORF. Keiner der sechs Spitzenkandidaten ist laut geworden, thematisch kam Bekanntes wie Aktuelles auf den Tisch. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer von der ÖVP und Mario Kunasek von der FPÖ waren bemüht, die Casinos-Affäre in Wien zu lassen.

Von den tausenden Menschen, die ihm im Wahlkampf begegnet seien, habe ihn keiner auf die Casinos angesprochen, sagte Schützenhöfer. Er glaube daher auch nicht, dass dieses Thema bei der Wahl am Sonntag eine Rolle spielen werde. Auch Kunasek, der zur Zeit der vermeintlichen Postenschacherei Verteidigungsminister war, wollte mit der Sache nichts zu tun haben. In seiner Ministerverantwortung seien nur qualifizierte Personen bestellt worden, so Kunasek.

Dass seine Bestellung von drei Kommandanten vom Oberbefehlshaber Bundespräsident Alexander Van der Bellen nicht unterzeichnet und vom aktuellen Minister Thomas Starlinger zurückgenommen wurde, tat Kunasek als "persönliche Befindlichkeit" seines Nachfolgers ab. Er bestritt, dass die drei betroffenen Offiziere - wie kolportiert wird - nicht geeignet für die Posten gewesen seien.

Ein bisschen emotional wurde es beim Thema Leitspital Liezen. Schützenhöfer zeigte sich mit etwas lauter Stimme "traurig und enttäuscht", dass die SPÖ von ihrer Zustimmung zum Projekt abgerückt sei. Er wolle die mit der SPÖ begonnene Gesundheitsreform zu Ende führen, sagte Schützenhöfer in Anspielung auf Vorwürfe vom SPÖ-Spitzenkandidaten Michael Schickhofer, der seinem Koalitionspartner einmal mehr das vorzeitige Ende der Regierungszeit vorhielt. "Was man anfängt, wird fertiggemacht. Was man ausmacht, muss halten." Die vorgezogene Neuwahl sei ein "massiver Vertrauensbruch" gewesen, so Schickhofer.

Er bekräftigte aber gleichzeitig seine Bereitschaft, mit der ÖVP wieder zu koalieren. "Das ist wie in einer Beziehung, wenn einer fremdgeht. In der Verantwortung für die gemeinsamen Kinder", müsse man die Beziehung aufrechterhalten, sagte Schickhofer. "Ich war immer ein Mann der Zusammenarbeit. Meine Hand bleibt ausgestreckt", sagte Schützenhöfer. Auch Kunasek bot sich erneut als Koalitionspartner an.

In Sachen Liederbuch-Affäre und Bleiberecht für Asylwerber in Lehre war nichts Neues zu hören. Auch beim Klimaschutz argumentierten die Kandidaten der Parteilinie entlang. Während sich Schützenhöfer gegen eine nationale CO2-Steuer als Jobvernichtung aussprach, warnte Kunasek vor Einschränkungen und Belastungen für die Autofahrer.

Die grüne Kandidatin Sandra Krautwaschl erklärte die grünen Pläne für eine Umsteuerung und Transformationscluster. Arbeitsplätze in der Mobilindustrie sollen gemeinsam mit den Betrieben transformiert werden. "Wir wollen das Geld und die Arbeit von der Straße auf die Schiene bringen. Hier ist zu lange nichts geschehen", kritisierte sie. Dabei gehören soziale und ökologische Verantwortung zusammen, erklärte Krautwaschl.

Claudia Klimt-Weithaler (KPÖ) meinte sinngemäß, dass genug Geld da sei. Es werde nur falsch investiert und zwar in große statt in kleine Betriebe. Niko Swatek von den NEOS sah das größte Problem in der Bildung. "Damit jeder einen Job hat, müssen wir in Bildung investieren. Das ist das größte Problem in der Steiermark."

(APA)

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