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"Steh auf meine Freundin - togehter we are strong!"

Das Projekt von Eva Fitz und Anna Huber ist ein Beispiel gelebter Frauensolidarität.
Das Projekt von Eva Fitz und Anna Huber ist ein Beispiel gelebter Frauensolidarität. ©privat
Frauengruppen in Migori

Dornbirn. Wie Frauensolidarität gelebt wird, erfuhren vor kurzem die Besucher der alten Kochschule im Oberdorf. „Ich werde Afrika und seine Frauen von nun an mit anderen Augen sehen. Ihre Offenheit, ihr Integrationswille und ihre Lebensfreude haben mich sehr bewegt.“, erzählt eine Teilnehmerin im Anschluss.

Unter dem Motto „Frauen- Leben- Brücken bauen“ hatten afrikanische Frauen auf Einladung von Anna Huber und Eva Fitz über ihr Leben in Vorarlberg erzählt. Dies war schon der zwölfte Vortrag den die beiden Dornbirnerinnen in Eigenregie organisiert haben. Thema sind meist starke Frauen, im früheren und jetzigen Europa sowie in Afrika. „ Mit unserer Vortragsreihe möchten wir mutigen Frauen von Anbeginn der Geschichte bis heute nachspüren und uns von ihrer Kraft und ihrem Mut bereichern lassen. Vereinen möchten wir diese Spurensuche mit einem Frauenprojekt in der Stadt Migori in Kenia.“, erzählen die Veranstalterinnen.

Grundlage hat die „interkontinentale Solidaritätsbewegung“ in einem 1989 gestarteten Altacher Wasserprojekt im Zuge dessen auch Frauengruppen im Migori-Tal entstanden sind. Ursprünglich hatte Anna Huber mit einer Oberdorfer Mütterrunde Geld für den Ankauf einer Getreidemühle gesammelt die die Frauen in Kenia gemeinsam betreiben und damit einen Teil ihres Lebens selbständig finanzieren. Inzwischen sind zwölf, perfekt durchorganisierte „Women-Groups“ entstanden in denen jeweils fünfzehn bis zwanzig Frauen sich gegenseitig unterstützen. Ihr Leitsatz lautet „Durch harte Arbeit und Bildung wollen wir die Armut überwinden“. Durch gemeinsame Tierhaltung, Feldbearbeitung, Getreideverkauf und handwerkliche Arbeiten erwirtschaften sie ein bescheidenes Einkommen, das vor allem in die Schulausbildung der Kinder investiert wird. Jede Gruppe hat inzwischen mehrere Waisen aufgenommen für die sie sorgt. Mit den freiwilligen Spenden, welche Eva Fitz und Anna Huber mit ihren Vorträgen einnehmen, konnte jetzt die Schulausbildung für zwei Aidswaisen finanziert werden. „Im Vordergrund stand jedoch nie die finanzielle Unterstützung, sondern immer der Austausch, das „Fenster hinaus in die Welt“ und die Solidarität zwischen Frauen über Kontinente hinweg. Wir waren bei unserem Besuch in Kenia tief beeindruckt von der Stärke, der Schönheit und der Lebensfreude dieser Frauen.“, erzählt Eva Fitz, die gemeinsam mit ihrer Freundin schon an den zwei Vorträgen für das Frühjahr plant.

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