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Statt Team-Gold nur "Blech"

Windböen bei den Sprüngen von Andreas Kofler und Andreas Widhölzl haben das ÖSV-Quartett am Sonntag bei der Skiflug-WM am Kulm brutal aus den Medaillenträumen gerissen. Norwegen holte den Titel vor Finnland.

Nachdem sich Widhölzl, Thomas Morgenstern und Martin Koch am Samstag im spannenden Finale des Einzelbewerbs gegenseitig überflügelt und die Ränge zwei bis vier belegt hatten, wurde die Medaillenbank der heimischen “Adler” in der Team-Konkurrenz umgeworfen. Rang vier spiegelte das Potenzial nicht wider. Den Titel sicherte sich Norwegen vor Finnland und Deutschland.

Schon der Auftakt durch Martin Koch war wenig verheißungsvoll gewesen (183,5), Thomas Morgenstern bestätigte jedoch anschließend mit glänzenden 201 m seine Vortagsleistung. Nach einer halbstündigen Pause wegen zu starken, drehenden Windes trafen bei Kofler alle negativen Einflüsse zusammen. Trainer Alexander Pointner analysierte den mit 95 m gewerteten Sprung objektiv. “Es war total schwer zu springen, wenn man einen Fehler macht und die Verhältnisse schwierig sind, dann kann so etwas passieren.”

Österreich war nach drei von acht Flügen weit von Edelmetall entfernt, Widhölzl gelang nicht die erhoffte Verbesserung von Platz sieben. Der Vize-Weltmeister landete bei schlechten Bedingungen schon bei 173 m. Anstatt Kurs auf Gold zu nehmen, lag das ÖSV-Quartett bei Halbzeit nur auf Rang sieben, rund 120 Punkte hinter den Medaillenrängen.

Im Finale nützte auch ein neuerlicher Superflug von Morgenstern auf 203 m nichts. Der verunsicherte Kofler landete schon bei 165,0 m und stapfte enttäuscht davon. Nach Widhölzls abschließendem 188,5-m-Flug stand Rang vier fest, 83,4 Punkte fehlten auf Bronze, das sich überraschend die Deutschen sicherten. Norwegens Coach Mika Kojonkoski jubelte so wie 2004 in Planica über Doppelgold. Weltrekordler Björn Einar Romören, Lars Bystöl, Tommy Ingebrigtsen und Einzel-Champion Roar Ljökelsöy distanzierten die von Janne Ahonen angeführten Finnen um 20,7 Punkte.

Link zum Thema:
Skiflug-WM 2006
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