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Statistik bestätigt Verkehrspolitik

Vizekanzler Hubert Gorbach hat am Donnerstag vehement seine Verkehrspolitik und das umstrittene "Tempo 160"-Projekt verteidigt. Eine "Steigerung der Verkehrssicherheit" sei möglich.

Er verwies bei einer Pressekonferenz in Hohenems auf die Statistik und zeigte sich überzeugt, dass „eine Steigerung der Verkehrssicherheit durch die Flexibilisierung der Höchstgeschwindigkeit“ möglich sein wird.

Die Zahl der Verkehrstoten habe in Österreich 2005 einen historischen Tiefstand erreicht, im Vergleich mit den anderen EU-Staaten liege man „in der vorderen Hälfte“, sagte Gorbach. Wenn es um die Reduktion der Toten gehe, befinde man sich sogar „im ersten Drittel. Zu dieser Entwicklung hätten verschiedenste Maßnahmen beigetragen, etwa auch Bewusstseinskampagnen. Auf Grund von Rekordinvestitionen in die Infrastruktur verfüge Österreich über die „sichersten und modernsten Autobahnen der Welt“. Die Gleichsetzung von höherer Geschwindigkeit mit mehr Verkehrstoten sei falsch. Dies beweise etwa Deutschland, das in der Statistik vor Österreich rangiere.

Wenn man das „Tempo 160“-Projekt auf den Autobahnen hinsichtlich der Unfall-Wahrscheinlichkeit sowie der Umweltbelastung beurteile, müsse man vom Ist-Zustand ausgehen. Der sei nun einmal so, „dass laut Messungen 40,8 Prozent der Fahrzeuge die zulässige Geschwindigkeit überschreiten“. Er stelle sich eine flexible Gestaltung des Tempos vor, das mit entsprechenden Begleitmaßnahmen und je nach Bedingungen zwischen 80 und 160 km/h variiere. Gorbach versprach, dass er das Projekt mit Starttermin 2. Mai durchziehen werde. Die Testphase werde zwei bis drei Monate dauern.

Für Vorarlberg stellte Gorbach den Spatenstich für die zweite Röhre des Pfändertunnels für den 27. oder 28. April in Aussicht. Bei einem Gesamtbauvolumen von 146,2 Mio. Euro sind für heuer 12 Mio. Euro budgetiert.

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