START-Vorarlberg mit zehn neuen Stipendiaten

Bregenz – Sechs Mädchen und vier Jungen haben sich erfolgreich um die Stipendien beworben – insgesamt werden bereits 30 Jugendliche ideell und materiell gefördert

Politik, Naturwissenschaften, Medizin und Jura sind nur einige Leidenschaften der zehn talentierten START-Stipendiaten der 3. Generation, die am 10. September ihre Unterschrift unter den START-Vertrag gesetzt haben und im Oktober offiziell in das Programm von START-Vorarlberg, einem Stipendienprogramm für Jugendliche mit Migrationshintergrund, aufgenommen werden. Vom Gründer der Piz Buin-Stiftung und Initiator des Programms in Vorarlberg, Bill Dearstyne, bekamen die Schüler mit ihrem Stipendiumsvertrag einen neuen Laptop samt Drucker überreicht. Bis zur Matura werden sie monatlich mit 100 Euro für Bildungsausgaben unterstützt.

Zudem begleiten Betreuerinnen sowie ein abwechslungsreiches Angebot an Weiterbildungs- und Kulturveranstaltungen die Stipendiaten bis zum Schulabschluss. „Wir haben auch dieses Jahr vor allem überdurchschnittlich engagierte und talentierte junge Menschen ausgewählt und freuen uns, sie bei ihrem Weg an die Universität sowie ihrem erfolgreichen beruflichen Werdegang zu begleiten“, erklärt Dearstyne.

3. Stipendiaten-Generation

Wer in das START-Programm aufgenommen werden möchte, muss neben guten schulischen Leistungen mit Persönlichkeit, sozialen Kompetenzen und gesellschaftlichem Engagement überzeugen. „Dabei wählen wir vor allem Jugendliche aus kinderreichen Familien und finanziell einfachen Verhältnissen aus“, ergänzt die Projektkoordinatorin Patricia Mangeng.

Mit Oktay Bilgin (16) und Melis Ouzhan (15) aus Dornbirn, Tuba Colak (19) und Feyza Seker (15) aus Bregenz, Tuce Sinanoglu (17) aus Feldkirch und Mahmut Yesilyaprak (16) aus dem Bregenzerwald haben sechs der neu aufgenommenen Stipendiaten türkische Wurzeln. Die Eltern der weiteren Mädchen und Burschen stammen aus Armenien (Karen Bagdasaryan (21)/Bregenz), Russland (Amina Dagi (16)/Bludenz), Serbien (Aleksandar Marijanovic (16)/Wolfurt) sowie Tschetschenien (Kamila Samchanowa (14)/Lauterach). Sechs der Jugendlichen wohnen damit im Unter-, drei im Oberland. Erstmals kommt ein Junge im START-Programm aus dem Bregenzerwald. Acht der Stipendiaten besuchen ein Gymnasium oder die Handelsakademie, ein Mädchen geht auf die Tourismusschule, ein weiteres belegt den Aufbaulehrgang Handelsakademie

Neue Paten vom Ansatz überzeugt

Zur Finanzierung des Programms sucht START-Vorarlberg laufend neue Paten, zu denen Institutionen, Städte, Unternehmen und Privatpersonen zählen. Die Ausschreibung der aktuellen Stipendien wurde dank neuer Unterstützer möglich, darunter Alpla, Bachmann electronic GmbH, Hilti, Max Renner Immobilien, Rhomberg Bau sowie das Restaurant Stadtgasthaus Weißes Kreuz in Bregenz.

Über START

START-Vorarlberg fördert seit 2009 Jugendliche mit Migrationshintergrund bis zur Matura-Prüfung in einem speziellen Stipendienprogramm. Die Vorarlberger Initiative wurde von der Piz Buin-Stiftung initiiert und wird in ihrem dritten Jahr bereits von 32 Paten, Unternehmen, Privatpersonen und Organisationen unterstützt. Nähere Informationen und Kontaktdaten unter www.start-stipendium.at.

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