Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Start mit Pauken, Trompeten und Gitarre

Mit Paukenschlägen und strahlenden Trompeten hat das Symphonieorchester Vorarlberg (SOV) am Samstagabend im Festspielhaus Bregenz die Saison 2004/2005 begonnen. Bis Mai 2005 folgen noch vier weitere Konzerte und eine Produktion mit dem Landestheater.

Daniel Wroe als feinfühliger und präziser Dirigent sowie der aus Uruguay stammende und seit 2002 in Wien lehrende Gitarrist Alvaro Pierri als Solist in zwei Werken sorgten am ersten Abonnement-Abend für einen gelungenen und glanzvollen Start des Konzertjahres der Ländle-Symphoniker.

Zwischen Barock-Juwelen von Händel und Bach und dem Gitarrenkonzert schlechthin, dem „Concierto de Aranjuez“ von Joaquin Rodrigo, hatte auch die Österreich-Erstaufführung der rund 20 Minuten dauernden „Evasion“ für Gitarre und Orchester des am Landeskonservatorium in Feldkirch lehrenden Osttirolers Michael Buchrainer (54) Platz. Das so genannte „Eschner Gitarrenkonzert“ aus dem Jahr 2002 besticht dank unterschiedlicher Perkussionsinstrumente sowie diverser Solobläser durch intensive Klangfarben und Kontraste, ohne das Idiom der spanischen Gitarre zuzudecken. Komponist Buchrainer freute sich über die präzise Umsetzung durch die Musiker und die positive Aufnahme durch das Publikum. Zuvor hatte Alvaro Pierri bereits im Rodrigo-Concierto brilliert und die Feinheiten seines Instruments meisterlich demonstriert.

Den prächtigen, dennoch nicht zu pompösen barocken Rahmen des Abo-Konzerts bildeten zwei Werke der musikalischen Weltliteratur: Die einleitende „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel sowie die abschließende Orchestersuite Nr. 3 von Johann Sebastian Bach mit der zart und innig „hingehauchten“ Air. Sonderbeifall galt insbesondere den Bläsern, allen voran den Trompetern. Das Konzert wurde Sonntagabend im Montforthaus Feldkirch wiederholt.

Das Programm des Symphonieorchesters Vorarlberg umfasst bis Mai 2005 vier weitere Konzerte sowie eine Musiktheaterproduktion zusammen mit dem Landestheater. Das Konzert Nr. 2 am 20/21. November mit Werken von Bernstein, Gershwin und Sibelius leitet Chefdirigent Christoph Eberle, der neue musikalische Leiter am Landestheater Salzburg. Im Februar dirigiert Thomas Kalb am Kornmarkttheater das Musical „My Fair Lady“. Konzert Nr. 3 am 28/29. März leitet Heinrich Schiff – Solist im Violoncello-Konzert von Witold Lutoslawski ist Christian Poltera. Die Abo-Konzerte 4 und 5 im April und Mai mit Werken von Schubert und Mahler bis Verdi und Rossini dirigiert wieder Eberle.

www.symphonieorchester-vorarlberg.at

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Start mit Pauken, Trompeten und Gitarre
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.