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Stark erhöhte Lawinengefahr am Donnerstag

Nach ergiebigen Schneefällen herrschte am Donnerstag im Vorarlberger Tannberg- und Arlberggebiet stellenweise große Lawinengefahr der Stufe 4 auf der fünfteiligen Gefahrenskala.  Aktueller Lawinenlagebericht [.pdf - 393KB]

Im Rest des Landes stuften die Experten die Lawinengefahr als erheblich (Stufe 3) ein. Auf höher gelegenen Straßen kam es zu Behinderungen, über den Arlberg etwa herrschte Schneekettenpflicht für alle Fahrzeuge.

 

Im Tannberg- und Arlberggebiet fiel innerhalb von 48 Stunden rund 80 Zentimeter Neuschnee, Gefahrenstellen befanden sich oberhalb von 1.600 Meter Seehöhe. In den südlicheren Landesregionen lagen die gefährlichen Hänge oberhalb von 1.800 Meter. Unerfahrene Wintersportler wurden aufgefordert, die gesicherten Skipisten nicht zu verlassen.

Die Schneeschauer setzten sich auch am Donnerstag fort, es wurde mit weiteren 30 Zentimeter Neuschnee gerechnet. Bernhard Anwander von der Landeswarnzentrale ging von erheblicher Schneebrettgefahr auch in den nächsten Tagen aus.

In höheren Regionen sorgte der Neuschnee für Behinderungen auf den Straßen. Die Arlbergstraße (L197) war am Donnerstag zwischen Stuben und St. Anton für alle Fahrzeuge nur mit Ketten befahrbar, ebenso die Lechtalstraße (L198) zwischen der Alpe Rauz und Lech. Ebenfalls erschwerte Bedingungen gab es auf manchen Straßen im Bregenzerwald.

 

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