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Standort Vorarlberg mit guter Ausgangsposition für das Jahr 2019.

Mit einer soliden Inlandsnachfrage stellt sich die österreichische Wirtschaft 2019 der globalen Konjunkturverlangsamung entgegen.
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Das Wachstumstempo verringert sich jedoch von 2,7 auf 1,9 Prozent. Vorarlberg wird mit einem Plus um mehr als 2 Prozent eines der wachstumsstärksten Bundesländer sein. Das sollte einen weiteren Rückgang der Arbeitslosenquote ermöglichen. Das Wirtschaftswachstum ist 2018 in Österreich auf 2,7 Prozent gestiegen. Der schwungvolle globale Handel hat die österreichischen Exporte beflügelt. Zusammenmit der von einer weiterhin kräftigen Investitionstätigkeit und der höchsten Konsumdynamik seit einem Jahrzehntangetriebenen Binnenkonjunktur führte dies zum höchsten BIP-Anstieg seit der Erholung im Jahr 2011, unmittelbar nach der Finanzkrise. Wenn auch der Konjunkturhöhepunktschon überschritten wurde und das Wachstumstempo aufgrund ungünstiger externer Einflüsse infolge verschärfter Finanzierungsbedingungen und (handels-)politischer Verunsicherungen bereits etwas nachgelassen hat, wird die österreichische Wirtschaft dennoch eine hohe Dynamik ins Jahr 2019 mitnehmen. Österreichbegegnet der globalen Abschwächung mit einer soliden Binnennachfrage und wird mit einem BIP-Anstieg von fast 2 Prozent im kommenden Jahr die Wachstumsdynamik sowohl im Euroraum als auch in Deutschland übertreffen. Dabei wird der private Konsum eine entscheidende Rolle übernehmen, wozu die weitere Verbesserung der Arbeitslosenquote auf 7,5 Prozent und die höhere Lohndynamik beitragen werden. Dennoch bleibt der Inflationsdrucküberschaubar, zumal der Ölpreis die Teuerung in Österreich entlasten dürfte. Die Teuerung wird in Österreich auch 2019durchschnittlich 2 Prozent betragen.

 Platz im Spitzenfeld

Der durchaus positive Ausblick für die heimische Wirtschaft wird allerdings von einer Reihe von Risiken überschattet. Dazuzählt neben dem Handelskonflikt zwischen den USA und China auch die Gefahreiner harten Landung der chinesischen Wirtschaft nach einer zu starken Kreditausweitung. In Europa könnten wiederum politische Spannungen im Vorfeld der Europawahlen in einigen Ländern das Klimazusätzlich belasten. Nicht zuletzt der im März anstehende Brexit dürfte sowohl für Großbritannien als auch den Euroraumund Österreich wirtschaftliche Nachteilemit sich bringen. Nachdem die Vorarlberger Wirtschaft 2018mit einem geschätzten realen Wachstum von 2,9 Prozent im Bundesländervergleich im guten Mittelfeld landete, sollte das Plus im Jahr 2019 mit 2,3 Prozent wieder für einen Platz im Spitzenfeld reichen. Aufgrund einer relativ schwachen Entwicklung im Maschinenbau lief 2018 der Industriesektor etwas schwächer als in Gesamtösterreich. Für 2019 sollte die Industrie, angetrieben von der weiterhin robusten Konjunktur in der Metallindustrie und Nahrungs- und Futtermittelindustrie ein reales Plus von 4 Prozent erreichen. Sie wird dabei von dem für Vorarlberg wichtigen Maschinenbausektor unterstützt, der wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren wird. Volle Auftragsbücher im Wohnungsbau werden dafür sorgen, dass das Jahr 2019 vor allem für den Vorarlberger Hochbau ein gutes Jahr wird. Im Dienstleistungsbereich werden 2019 die unternehmensnahen Dienstleister, der Tourismus und die Transportwirtschaft wie schon 2018 die treibenden positiven Kräfte für die Konjunkturentwicklung sein.

Erhöhte Risiken

Die erhöhten geopolitischen Risiken könnten sich 2019 auch auf die Konjunktur im Ländle dämpfend auswirken. Im Falle eines ungeordneten Austritts Großbritanniens aus der EU wären die negativen wirtschaftlichen Folgen in Relation zur Wirtschaftsgröße in Vorarlberg im Bundesländer vergleich am größten. Die durch Exporte von Waren und Dienstleistungen ins Vereinigte Königreich induzierte Wertschöpfung beträgt in Vorarlberg etwa 280Mio. Euro oder 1,6 Prozent des Regionalprodukts. Insgesamt hängen ca. 2800 Arbeitsplätze direkt und indirekt am Handel mit UK. Am Arbeitsmarkt ist für 2019 nurmehr ein leichter Rückgang der Arbeitslosenquote auf 5,3 Prozent nach 5,4 Prozent2018 zu erwarten. Das ist die niedrigste Quote seit 2002

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