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Stalker rief die Feuerwehr

(VN) Feldkirch - Hassliebe eines 45-jährigen schwer alkoholkranken Deutschen trieb seltsame Blüten.

In Österreich hat der Arbeitslose lediglich zwei Vorstrafen. In Deutschland sind es zehn, darunter Delikte wie schwerer Raub, Brandstiftung und Erpressung. Außerdem fiel der Mann wegen Trunkenheit am Steuer immer wieder auf. In Vorarlberg ­verliebte er sich in eine 48-jährige Bregenzerin. Was die beiden vor allem einte, war ihre Alkoholabhängigkeit. Nicht zuletzt daraus resultierten einige kuriose Aktionen, die nun vor dem Landesgericht Feldkirch landeten.

Zerstörungswut

Immer wieder rauften sich die beiden zusammen, dann krachte es wieder. Der Mann sollte sich nach einer einstweiligen Verfügung des Gerichts der Frau fern halten. Doch er kam wieder. „Er schlitzte meine Couch auf, meine Matratzen, schmiss meine Kleider weg und machte meinen Schmuck absichtlich kaputt“, erzählt die Gepeinigte. Als er wieder einmal wütend war, zertrat er Gartenstühle und Blumenkästen, zerschnitt die Kabel der Satelitenanlage und zerkratzte mit einem Ring eine Fensterscheibe. Dennoch zog der Zerstörer immer wieder bei der Frau ein und das Paar versuchte es auf ein Neues. Als das Gemisch aus Liebe, Eifersucht, Hass und Alkohol wieder einmal explodierte, dachte sich der Mann etwas Besonderes aus. „Hilfe, Hilfe es brennt“, meldete er der Feuerwehr einen Notruf unter der Wohnadresse seiner Partnerin. Die Feuerwehr rückte aus und musste erkennen, dass es nirgends brannte.

Vollrausch

Ein Gutachter untersuchte den Mann nach einer seiner Racheaktionen. Das Ergebnis: Ein Vollrausch, der die Zurechnungsfähigkeit ausschloss. Wegen einer ganzen Reihe von Gesetzesverstößen bekommt der Angeklagte schließlich zwölf Monate Freiheitsstrafe aufgebrummt. Dem Opfer muss er 900 Euro Schadenersatz zahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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