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Stadtteilpark im Entstehen

Kleinod inmitten der Stadt: Garten des Kalb-Hauses.
Kleinod inmitten der Stadt: Garten des Kalb-Hauses. ©Josef Hagen
Der Garten beim Kalb-Haus soll eine öffentliche Grünfläche werden.

Dornbirn. Der 1952 verstorbene Maler Edmund Kalb, einer der bedeutendsten Künstler Dornbirns und Vorarlbergs, genoss gerne im großen Garten hinter seinem Wohnhaus in der Schillerstraße 22 die Natur und die Ruhe. Seit Februar dieses Jahres befindet sich das 600 Quadratmeter große Grundstück im Besitz der Stadt. 63 Jahre nach dem Tod des Künstlers soll der Garten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ein Blick über den Zaun zeigt eine Wiese mit bunten Blumen, großen und kleinen Bäumen sowie wuchernden Sträuchern.

Bürgermeisterin Andrea Kaufmann verspricht, dass Axt und Motorsäge behutsam eingesetzt werden sollen, um den Charakter der Grünfläche vor dem Kalb-Haus, das unter Denkmalschutz steht und sich in Privatbesitz befindet, zu erhalten. Ulrich Gabriel vom Edmund-Kalb-Kulturverein betont, dass man in dieser Angelegenheit im informellen Kontakt mit den neuen Eigentümern von Haus und Garten stehe. Vereinsmitglied Angelika Rümmele, die sich am Samstag kritisch zur geplanten Gartengestaltung durch die Stadt geäußert hat, sei nicht ermächtigt, im Namen des Vereins zu sprechen oder offizielle Stellungnahmen abzugeben.

Die Planer im Rathaus wollen das Grundstück, das die Stadt um 370.000 Euro erworben hat, zu einem kleinen Stadtteilpark umgestalten. Derzeit wird ein Konzept erarbeitet, das am 7. Mai dem Stadtplanungsausschuss zur Begutachtung und anschließenden Beschlussfassung vorgelegt wird. Vorher finden notwendige Pflegemaßnahmen statt, heißt es aus dem Rathaus.

Ein Teil des historischen Gebäudes, das 1884 erbaut und wahrscheinlich noch vor 1900 von Josef und Elisabeth Kalb erworben wurde, wird vom Kalb-Verein, der sich auch für die Erhaltung des Hauses und des Gartens einsetzt, genutzt.

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