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Stadtteile mit Zukunftspotenzialen

Gregor, Sema, Antonia, Joshua und Noah vom Kindergarten Rohrbach waren in der Gärtnerei Martin Lenz zu Besuch.
Gregor, Sema, Antonia, Joshua und Noah vom Kindergarten Rohrbach waren in der Gärtnerei Martin Lenz zu Besuch. ©Gerty Lang
Dynamische Wirtschaft und Lebensqualität in den Stadtteilbezirken.

Dynamik. An die 8000 Bewohner zählt der zu den beliebtesten Wohn- und Arbeitsgebieten von Dornbirn gehörende, nordwestlich gelegene Stadtteil Rohrbach. Der im Westen des Stadtbezirks unmittelbar angrenzende Grünraum der Dornbirner Ach, wird gerne von der Bevölkerung als Naherholungs- und Freizeitraum angenommen. Die Rohrbachstraße ist die „Hauptschlagader“. Dynamik schlägt sich vor allem in der regen Bautätigkeit in Teilen von Rhomberg’s Fabrik nieder. Direkt an der Färbergasse hat Rhomberg Bau ein Bürohaus realisiert, das kurz vor der Eröffnung steht. Einer der Mieter ist die Firma I-Net, eine Logistikabteilung von Gebrüder Weiss. Der Baukörper nennt sich „Quadro“.

Entwicklung
An der Schlachthausstraße entsteht eine große Halle, in der die Arbeitsprojekte „Bonetti“ zusammengefasst werden, um den Arbeitsablauf zu optimieren. Direkt am Bahnhof, beim Bonetti-Hauptgebäude, wird mit den Arbeiten ebenfalls noch heuer im Frühjahr begonnen. Wenn man in der Schlachthausstraße bleibt, und zwar zwischen Bahnlinie und Müllerbach, im ehemaligen „Nosko-Areal“, beobachtet man bereits die Entstehung eines größeren Wohnbauprojekts. „Alle Neune“ könnte man die würfelförmigen Baukörper bezeichnen, die dort in den nächsten Jahren gebaut werden.
„Auf 12.500 Quadratmetern werden neun zweigeschoßige Wohnhäuser errichtet. In den drei Baukörpern der ersten Bauetappe sind 45 Wohnungen vorgesehen, davon 30 Wohnungen der Wohnbauselbsthilfe. Teile dieser Einheiten werden im Passivhausstil errichtet und mit Erdwärme beheizt. Das Projekt wurde von Architekt
Hugo Dworschak entwickelt. Tiefgarage und mehr als genügend Außenstellplätze stehen den Bewohnern zur Verfügung. Aufgrund der Wohnbauselbsthilfe als Partner, bringt man in diesem Quartier Miete und Eigentum unter einen Hut. Nach Fertigstellung des Projekts wird der Landesradweg dieses Areal durchqueren“, erzählt
Alexander Stuchly vom Bauträger Schertler-Alge.

Aber auch Klimmer Wohnbau realisiert in Wieden eine kleinere Wohnanlage mit drei Bauten. Fußgänger und Radfahrer erwartet an der unteren Forachstraße noch in diesem Jahr ein weiteres Highlight: Die Stadt möchte die Situation für die schwächeren Verkehrsteilnehmer verbessern, indem der Graben von der Einmündung Mantengaweg abwärts verrohrt wird. So wird mehr Platz gewonnen. Im Ausgleich werden aus Gründen des Umweltschutzes die limnologischen und ökologischen Verhältnisse verbessert, indem ein verrohrter Grabenabschnitt geöffnet und somit als offener Wassergraben in Höhe der Sportanlage geführt wird. Flora und Fauna erhalten dadurch einen neuen Lebensraum.

Revitalisierung
Blicken wir in den Schwefel, sieht man die verlassene „Ruine“ von SPAR und Bauhaus. „Längerfristig haben wir vor, dort wieder einen SPAR-Markt zu errichten. Die konkreten Pläne dafür liegen aber noch in der Schublade“, bedauert Mag. Wolfgang Kaufmann von der SPAR-Zentrale, keine schnellere Lösung anbieten zu können.
Text: Gerty Lang
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