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Stadt will Hafenareal und Schiffe kaufen

Wenn die ÖBB die Schifffahrt jetzt veräußert, dann "will die Stadt Bregenz das Hafenareal und die Flotte kaufen", so Bürgermeister Dipl.-Ing. Markus Linhart zu den "Vorarlberger Nachrichten".

Den Betrieb der Schiffe könne die Stadt freilich an Private vergeben. Für Linhart ist selbstverständlich eine Partnerschaft mit den Illwerken und auch Privaten, am liebsten mit der Pfänderbahn, aber auch mit der Silvretta Nova denkbar. Destinationen im Hinterland wie der Muttersberg oder der Diedmanskopf könnten attraktiv angebunden werden. Damit entspricht der Bregenzer Rathauschef dem Wunsch der Vorarlberger Bevölkerung nach einem Hafengelände in öffentlichem Eigentum. Eine unmissverständliche Mehrheit spricht sich im „VN“-Leservotum und in der TED-Umfrage von Vorarlberg online dafür aus.

Verkauf noch heuer

Jetzt haben sich im Bregenzer Rathaus Vertreter des Finanzvorstandes in der ÖBB-Holding mit Landeshauptmann Dr. Sausgruber und Bürgermeister Linhart getroffen. Linhart und Sausgruber zeigten sich brüskiert über die Vorgangsweise der Bahn-Manager, weil diese im Alleingang und entgegen der Abmachungen das Privatisierungsprozedere in Gang gesetzt hatten.

Fuß in der Tür

Der ÖBB wurde unmissverständlich klar gemacht, dass eine intensive Nutzung des Hafengeländes nicht in Frage kommt: „Es dürfen keine Hochbauten entstehen“, so Linhart. Sämtliche Aktivitäten von neuen Eigentümern unterliegen des strengen Bestimmungen des Natur- und Landschaftsschutzgesetzes, der Flächenwidmung und der Bauordung“. Linhart und Sausgruber ersuchten die ÖBB-Verantwortlichen, schon im allgemeinen Bewertungsverfahren von den Kaufwerbern Nutzungskonzepte zu verlangen und Land sowie Stadt bei der Textierung der Ausschreibung einzubeziehen. Bis Jahresende soll der Verkauf definitiv über die Bühne sein.

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