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Stadt springt ein: Metro-Kino in Bregenz vorerst gerettet

Einigung zwischen dem Gebäudeeigentümer und dem Betreiber-Duo "Jack" Sahin & Peter Pienz
Einigung zwischen dem Gebäudeeigentümer und dem Betreiber-Duo "Jack" Sahin & Peter Pienz ©Instagram/Michael Ritsch
Nach schwierigen Verhandlungen und dem Rückzug des Kinobetreibers stand das Metro-Kino in Bregenz vor einer ungewisser Zukunft. Die Stadt Bregenz hat nun beschlossen, finanzielle Unterstützung bereitzustellen, um das Traditionskino zu erhalten.
Entscheidung in Sachen Metro-Kino gefallen

Das Metro-Kino in Bregenz, ein Traditionskino seit 1952, sah sich in den vergangenen Wochen mit ungewissen Zukunftsaussichten konfrontiert. Nachdem die Verhandlungen zwischen dem Betriebseigentümer Lukas Pasi und den Kinobetreibern Sakir "Jack" Sahin und Peter Pienz scheiterten, wurde im November der Pachtvertrag für das Kino zum 31. Dezember 2023 gekündigt.

Nach mehreren Verhandlungen, bei denen auch die Stadt Bregenz involviert war, ist es nun aber gelungen, eine Einigung zwischen dem Gebäudeeigentümer und dem Betreiber-Duo "Jack" Sahin und Peter Pienz zu erzielen.

Stadt Bregenz unterstützt das Metro-Kino

Im Bregenzer Stadtrat wurde beschlossen, dass die Stadt die Hälfte der monatlichen Miete des Kinos übernehmen wird, um seine Existenz zu sichern. Bürgermeister Michael Ritsch betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung eines Programmkinos für Bregenz als Kulturhauptstadt.

Gleichzeitig richtet Ritsch einen Appell an alle Bregenzer: "Unterstützt bitte lokale Unternehmen und Einrichtungen, wie das Metrokino in Bregenz. Nur mit unserer Entscheidung können wir auch in Zukunft dafür sorgen, dass diese echten Bregenzer Institutionen auch gegen den Druck großer Konzerne eine Überlebenschance haben."

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(VOL.AT)

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